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Schafft endlich diese Lehrerbildung ab!

"Begnügen wir uns in den Schulen nicht länger mit Halbprofis"

31.05.2007

(Gerd Friederich) Die jüngste PISA-Studie vom November 2006 brachte an den Tag, was Insider längst wissen: Die Naturwissenschaften verkümmern an vielen Schulen. Die Kultusverwaltungen benannten als Ursachen: falsche Lehrpläne und Fachlehrermangel. Beides haben die Kultusverwaltungen selbst herbeigeführt.

Lehramtsstudium abschaffen

Wer versteht mehr von Physik, der Physiker oder der Physiklehrer? Wer kann besser Englisch, der Dolmetscher oder der Englischlehrer? Die Fragen beantworten sich von selbst, denn Lehrer durchlaufen an den Hochschulen eine abgemagerte Schulfachausbildung, erfahren wenig über das Unterrichten in der Schule und nichts über das Lernen der Kinder. Also wozu spezielle Studiengänge für angehende Lehrer?

Heute findet die Lehrerausbildung in 15 Bundesländern ausschließlich an Universitäten statt, Ausnahme Baden-Württemberg; dort ist die "niedere" Lehrerbildung für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschullehrer auf Pädagogische Fachhochschulen verbannt. In allen Bundesländern lautet die erste und das ganze Lehrerleben entscheidende Frage vor Studienbeginn: An welcher Schulart wollen Sie künftig unterrichten? Die Entscheidung kann ohne Zweitstudium, von wenigen Ausnahmefällen abgesehen, nicht mehr korrigiert werden. Steht die Schulart fest, wählt der angehende Pädagoge aus einer Liste die Schulfächer aus, die er studieren und künftig unterrichten will. Die Fächerkombinationen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden und ändern sich ständig.

Jeder, der dasselbe Schulfach schon einmal in mehreren Schularten unter-richtet hat, weiß, dass die fachlichen und pädagogischen Grundentscheidungen schulart-unabhängig sind. Für den Unterricht in Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule und Sonderschule gelten dieselben didaktischen und methodischen Prinzipien, z.B. die Lernwege veranschaulichen, das Begriffene üben und wiederholen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe am einfachsten ist. Das elitäre Zugehörigkeitsgefühl und das Alter der Schüler, die Erwartungen der Eltern, die häusliche Nachhilfe erlauben es dem Oberstufenlehrer, sich auf die Wissensvermittlung zu konzentrieren. Vogel friss oder stirb! Entweder du spurst, oder du gehst! Anders in der Haupt- oder Sonderschule. Die Schüler sind in der Pubertät, viele Eltern glänzen durch Abwesenheit, die häusliche Lernhilfe ist begrenzt und Haupt- und Sonderschulen sind Pflichtschulen, deshalb darf hier kein Schüler der Schule verwiesen werden. Die Arbeit an diesen Schulen ist folglich schwieriger als am Gymnasium, nicht nur erzieherisch, sondern auch fachlich, weil man bei einem Schüler mit Lernproblemen mehr Lernhilfen aufbieten und zugleich vielfältigere Erziehungsmittel anwenden muss als bei einem Oberstufenschüler, der allein schon aufgrund seines Alters sich selber helfen kann und soll.

Wie das menschliche Gehirn funktioniert, wie ein Kind lernt und etwas im Langzeitgedächtnis speichern kann, von alledem hört ein angehender Gymnasiallehrer folgerichtig kein Wort im Studium. Er paukt Wissen für zwei oder drei Schulfächer ein. Damit das jedoch nicht allzu breit und tief wird, studiert z.B. der Gymnasialphysiker die Naturgesetze nicht zusammen mit den Diplomphysikern, sondern wird im speziellen Lehramts-Studiengang von diesen abgekapselt. Auch den Haupt- und Realschullehrern mit Studienfach Physik geht er so gewollt oder ungewollt aus dem Weg, denn für die gelten wieder andere Studienordnungen. Wichtigster Unterschied: Der Gymnasiallehrer muss länger (nicht intensiver!) studieren als die übrigen Pädagogen, weil die Kultusverwaltung begründen will, warum sie ihm ein höheres Gehalt und eine kürzere Arbeitzeit gewährt. Das allgemeinbildende Gymnasium ist nämlich nach der herrschenden Schulartenphilosophie höherwertiger als alle anderen Schularten, ins-besondere die Haupt- und Sonderschule. Zugleich darf der Diplomphysiker, der durchschnittlich zwei Semester länger studiert als der gymnasiale Physiklehrer, nicht in der Schule unterrichten. Die formale Begründung: der Physiker verstehe zwar mehr von Physik, habe aber kein besonderes Lehramtsstudium absolviert, verfüge also nicht über Kenntnisse in mindestens zwei Schulfächern. Mag sein, dass vor einem Jahrhundert ein Physiker nur seine Naturgesetze herunterschnurren konnte, aber ein moderner Wissenschaftler kann mehr als nur eine Fachschublade bedienen. Ein Physiker z.B. versteht zugleich mehr von Mathematik als ein Mathematiklehrer, ein Biologe mehr von Chemie als ein Chemielehrer, ein Arzt mehr von Biologie als ein Biologielehrer und jeder Dolmetscher beherrscht mehr als eine Fremdsprache, und zwar besser als fast jeder Lehrer an der gymnasialen Oberstufe. Also warum heute noch spezielle Studiengänge für angehende Lehrer, die viel Geld verschlingen, wenn sowieso keine berufsrelevanten Unterrichts- und Erziehungskenntnisse erworben und nur abgemagertes Fachwissen gebunkert werden?

In der deutschen Lehrerausbildung ist die Raumzeit stehen geblieben; hier herrscht noch immer die Standesgesellschaft des 19. Jahrhunderts. Die Kultusverwaltungen verschweigen dieses Schwarze Loch der deutschen Schulpädagogik; es dringt dorthin weder Licht noch Information. Deshalb muss man alle speziellen Studiengänge für Lehrer endlich abschaffen.

Staatsexamen für Lehrer abschaffen

Wer sein Lehramtsstudium erfolgreich abgeschlossen hat, der muss seine Ausbildung an einem der 500 bis 700 deutschen Ausbildungsseminare für Lehrer (Angaben schwanken, je nachdem, ob man die Lehrerakademien einrechnet oder nicht) fortsetzen, selbstverständlich streng nach Bundesländern und selbstverständlich scharf nach Schularten getrennt. Auch dieser zweite Teil der Lehrerausbildung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Einer aus dem baden-württembergischen Bad Mergentheim, der vor den Toren Würzburgs wohnt und dort studiert, kommt nur mit Mühe ins Bad Mergentheimer Lehrerseminar, weil sein bayerisches Lehrerexamen in Baden-Württemberg nicht anerkannt wird. Ein angehender Hauptschullehrer mit Hauptfach Physik besucht nicht dieselben Pädagogikkurse wie künftige Realschul- und Gymnasiallehrer. Nicht einmal die Physiklehrer der beruflichen Gymnasien sind mit ihren Fachkollegen der allgemeinbildenden Gymnasien im selben Seminar. Baden-Württemberg z.B. unterhält deshalb folgende Seminare: 4 für musisch-technisch-hauswirtschaftliche Lehrer, 14 für Grund- und Hauptschullehrer, 5 für Realschullehrer, 9 für Gymnasiallehrer, 4 für Berufsschullehrer und 3 für Sonderschullehrer – und noch etliche Akademien zur fachlichen Aus- und Weiterbildung. In jedem dieser 39 baden-württembergischen Lehrerseminare geht es im Kern um dieselben Schulfächer: Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie, Geographie, Geschichte, Religion, Musik, Kunst usw. Warum diese wahnwitzige, nach Lehrerständen getrennte, Steuergelder verschwendende Organisation?

Das Lehrerseminar wird von derselben Strategie wie das Lehramtsstudium beherrscht: die Lehrer nach Schularten auseinander dividieren. Also ist die Seminarausbildung für die "niederen" und "mittleren" Schularten in der Regel kürzer als die fürs Gymnasium. Damit die Junglehrer die Unterschiede verinnerlichen, wird vom ersten Seminartag auch an der Terminologie gefeilt: Junge Gymnasiallehrer besuchen als "Referendare" das "Referendariat"; sie beginnen ihre Beamtenlaufbahn direkt in der höchsten Laufbahngruppe, dem "höheren Dienst". Künftige Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschullehrer bevölkern dagegen als "Lehramtsanwärter" den "Vorbereitungsdienst" und müssen sich in den meisten Bundesländern lebenslang mit einer niedereren Laufbahngruppe, weniger Gehalt und längerer Wochenarbeitszeit begnügen. Die Lehramtsstudenten werden nach dieser Ständelogik folgerichtig auf verschiedenwertige Lehrerseminare verteilt, damit sie nicht in denselben Veranstaltungen sitzen und die vorsintflutliche Lehrerausbildung in Frage stellen. Sonst könnte ja ein angehender Hauptschulphysiker dem neben ihm sitzenden Gymnasialphysiker vorhalten, er habe keinerlei Verständnis dafür, dass ausgerechnet er in seiner schwierigen Hauptschulklasse mit vielen Spätaussiedler- und Ausländerkindern mehr Physikstunden im Monat für weniger Geld und mit weniger Lehr- und Lernmaterialien halten müsse als die gymnasialen Kollegen. Alle Junglehrer pendeln auf Staatskosten zwischen Wohnort, Seminarort und Ausbildungsschule hin und her. Dann legen sie das Zweite Staatsexamen (das eigentliche "Lehrerexamen") ab, das meist nur in dem Bundesland gilt, in dem es bestanden wurde. Schließlich bewerben sich die 25- bis 30-Jährigen beim Kultusministerium oder bei Privatschulen um eine Lehrerstelle. Und kommt ein Hauptschulphysiker auf die wahnwitzige Idee, ohne Führungsamt leben, aber dennoch mehr verdienen und weniger arbeiten zu wollen als sein Hauptschulrektor, dann studiert er ein zweites Mal die abgemagerte "Schulphysik", jetzt aber nach der Studienordnung fürs gymnasiale Lehramt. Unterscheiden sich die physikalischen Gesetze nach Schularten?

Die gegenwärtige Lehrerausbildung verschlingt Unsummen und eröffnet im langjährigen Mittel nicht einmal jedem zweiten Examinierten eine Anstellung als Lehrer. Das ist nicht verwunderlich, weil kein Kultusministerium vorhersagen kann, wie groß der Bedarf an Lehrern in 7 bis 8 Jahren (Studien- und Seminarzeit zusammengerechnet) sein wird. Immer wieder sind in den beiden letzten Jahrzehnten nur 5 bis 10 Prozent der Ausgebildeten als Lehrer eingestellt worden. Das System Staatsexamen ist unflexibel, ineffektiv und menschenverachtend, weil es vielen jungen Leuten fast ein Jahrzehnt lang ein Berufsziel vorgaukelt und ihnen dann doch keine Berufsperspektive eröffnet. Bei Nichtbestehen oder Nichteinstellung endet es im Nichts, weil sich die Kultusbürokratie als Monopolist für Lehrerberufe aufspielt. Es hat einen Wirkungsgrad von 5 bis 50 Prozent und ist, wirtschaftlich betrachtet, eine ungeheuerliche Fehlinvestition. Das System Staatsexamen ist überdies vorsintflutlich, denn jedes Jahr teilt das Kultusministerium vielen Schulleitern etwa folgendes mit: "Sie erhalten, wie gewünscht, eine Lehrkraft. Leider gibt es dieses Jahr, wie in den Vorjahren, zu wenig Physiklehrer. Deshalb bekommen Sie einen Deutschlehrer. Aber Sie werden sich schon zu helfen wissen." Und zur Sicherheit fügt es an: "Wie bisher dürfen Diplomphysiker nicht im Schuldienst beschäftigt werden." Das erinnert fatal an die Politikwitze über die Planwirtschaft: "Tut uns leid, Fernseher gibt´s nicht. Nehmen Sie Tinte, davon haben wir genug."

Schaffen wir also nicht nur die Lehramts-Studiengänge ab, sondern auch die schulartspezifischen Lehrerseminare, diese abgeschotteten Standesgesellschaften aus einer längst vergangenen gesellschaftlichen und ökonomischen Welt. Sie bauen nur Barrieren zwischen den Schularten auf, verschlingen viel Geld, sind – was hier nicht näher untersucht werden kann – auch im Blick auf ihre Ausbildungsinhalte rückständig, hinsichtlich ihrer Qualität bestenfalls zweitklassig und obendrein wirkungslos hinsichtlich ihres eigentlichen Kernauftrags, die Lernhilfe für jedes Kind zu optimieren.

Deutsche Lehrer werden nämlich nicht auf die Kernaufgabe ihres Berufs vorbereitet, sondern als Schulfach-Vertreter und Lernstoff-Vermittler geschult, weil die Lehrerbildung, trotz kleinerer Reparaturen in den letzten 130 Jahren, immer noch von den gesellschaftlichen und schulischen Grundmustern des 19. Jahrhunderts geprägt ist und die systematische Präsentation der Schulfächer pflegt. Aus zwei Gründen kann das nicht mehr hingenommen werden: Erstens sind die Schulfächer verstaubte, lebensferne Ablagerungen einer längst vergangenen Zeit. Zweitens lernt heutzutage jeder Student all jene Fertigkeiten, die bisher der Lehrerbildung vorbehalten waren. Man muss kein Lehrerseminar besuchen, um sich rhetorisch zu schulen, Mimik und Gestik zu trainieren, Motivation und Kommunikation zu erlernen und das Präsentieren von Daten, Fakten und Grafiken einzuüben. Das alles und noch viel mehr lernt man längst in vielen Berufen. Eigentlich müsste der moderne Lehrer Fachmann für Lern- und Erziehungshilfe sein, der jedem Schüler die richtige Einstellung zum Lernen vermittelt, jedem zu seinem individuellen Anschluss ans Wissensnetz verhilft (so wie jeder, der telefonieren will, seine persönliche Anschlussnummer ans Telefonnetz braucht) und jeden zum selbstständigen und selbsttätigen Tun führt. Lernen ist nämlich dann erfolgreich, wenn der Lernende selbst etwas schafft, auf das er stolz ist und an dem er Freude hat, wenn sein Selbstwertgefühl gestärkt wird und wenn er Wertschätzung erfährt. Wichtig wäre also, dass jeder Lehrer zum Lernhelfer mit Selbstkompetenz und Beziehungskompetenz ausgebildet wird, der kein Kind aus dem Blick verliert und jeden Schüler optimal fördert. Doch genau das geschieht nicht.

Die Lehrerbildung neu erfinden

Begnügen wir uns in den Schulen nicht länger mit Halbprofis. Stellen wir Vollprofis als Lehrerinnen und Lehrer ein, z.B. Physiker, Chemiker, Biologen, Handwerksmeister, Ingenieure, Dolmetscher, Erziehungswissenschaftler, Sozialpädagogen, Psychologen, Ärzte, Musiker, Künstler, Pfarrer und Berufserfahrene aller fachlichen Richtungen. Jeder Abiturient studiert, wo er will, was er will und wählt den Hochschulabschluss, den er will: Diplom, Magister, Master oder Promotion. Mit seinem Hochschuldiplom kann er sich dann weltweit um jede Stelle bewerben, die in seine Ausbildungsrichtung passt, auch um eine Lehrerstelle, und zwar direkt bei der örtlichen Schule und nicht bei einer Kultusbehörde. Denn die internationale Schulforschung hat längst bewiesen, dass die Personalhoheit für moderne Schulen, die sich Entwicklungsziele setzen, unverzichtbar ist. Wenn wir prinzipiell jedem erfolgreich Ausgebildeten die Möglichkeit geben, als Lernhelfer in der Schule zu arbeiten, dann holen wir die bunte Fülle des Lebens in die staubtrockenen Schulen zurück. Die Schule wurde ja einst gegründet, um die Kinder und Heranwachsenden am verkleinerten Modell der großen Welt die Lebensbewältigung lernen zu lassen. Doch die blühenden Wiesen sind längst im Herbarium Schule vertrocknet.

Jeder neue Lehrer sollte zunächst, mit Zeitvertrag und vollem Gehalt, zwei Jahre lang Schulerfahrungen sammeln, betreut von erfahrenen Pädagogen. In dieser Zeit kann er sich selbst prüfen, ob er auf Dauer Lernhelfer für Kinder sein will. Zugleich muss er nachweisen, dass er sich in ein Lehrerteam einfügen und Schülern mit Güte im doppelten Sinn begegnen kann: mit Güte im Unterricht, also Lernhilfe mit Qualitätssiegel, und mit Güte im Herzen, also Wertschätzung für jedes Kind. Nach zweijähriger Schulpraxis und Selbstfindung kann er sich an einer Lehrerakademie zum Lernhelfer schulen lassen. Diese Spezialausbildung muss berufsorientiert und kurz sein, sich auf die Lern- und Erziehungshilfe für Kinder und Jugendliche konzentrieren und in regelmäßigen Abständen vertieft werden. Sie muss schulartunabhängig sein und Ausbildung und Fortbildung vereinen, denn die ständige Auseinandersetzung mit erfahrenen Lehrern ist für die Alltagstauglichkeit der Ausbildung ent-scheidend. Die Erziehungswissenschaft ist eine Erfahrungswissenschaft, und Erziehen und Unterrichten lernt man bekanntlich nur durch Erfahrung, das heißt durch Tun und gleichzeitiges Nachdenken über das Tun.

Die bundesweit bestehenden Akademien für Lehrerfortbildung könnten ohne Rücksicht auf Schularten und Schulfächer solche Kurse für Hochschulabsolventen und für Berufserfahrene aus Ausbildungsberufen anbieten. Diese Lehrerbildung wäre immer bedarfsgerecht, wenn sich die Kurskapazitäten am Lehrerbedarf orientieren. Fachspezifische Engpässe gäbe es in den Schulen nur noch kurzfristig bei Krankheit. Die Lehrer wären flexibel und prinzipiell in allen Schulen einsetzbar. Das Hochschulstudium endete nicht in der Sackgasse Staatsexamen. Auch Männer und Frauen mit langjähriger Berufserfahrung könnten sich bewerben und den Unterricht und die Erziehung an den Schulen bereichern. Und dieses Ausbildungsmodell würde die Länderhaushalte jährlich um etliche Hundert Millionen Euro entlasten, weil spezielle Studiengänge und Lehrerseminare samt Prüfungsämtern und Personalbüros für Lehramtsstudenten an den Hochschulen und in den Kultusministerien überflüssig wären.

Dr. Gerd Friederich ist in der Lehrerausbildung und Schulaufsicht tätig. Im Auer Verlag sind von ihm die Bücher "Die betrogenen Schüler" und " Leiten, Lenken, Führen – Modernes Schulleitungsmanagement" erschienen.


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