Kultusminister wollen Lehrer vor Online-Mobbing schützen
Zöllner: "Wir lassen die Pädagogen in dieser Frage nicht allein"
Mehr zu: Föderalismus, Gewalt in der Schule, Medienkompetenz, Mobbing, Schule(bikl) Im Kampf gegen Internet-Mobbing hat der Berliner Kultusminister und Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Prof. Jürgen Zöllner, den Lehrern Hilfe zugesagt.
Im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung der KMK am 14. und 15. Juni in Berlin kämen die Lehrerverbände zu einem Gespräch mit den Kultusministern zusammen. "Dabei könnnen wir gern auch über das Thema Lehrer-Mobbing im Internet beraten," erklärte Zöllner gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) und weiter: "Wir lassen Pädagogen in dieser Frage selbstverständlich nicht allein."
Bundeseinheitliche Regelungen machten allerdings keinen Sinn, so Zöllner, denn die beklagten Fälle stellten sich sehr unterschiedlich dar. Deshalb sei jetzt jedes einzelne Bundesland gefordert.
Erst gestern hatte der Deutsche Philologenverband beklagt, dass Lehrer immer häufiger von Schülern im Internet diffamiert werden. Dort kursierten beispielsweise auch Porno- und Hinrichtungs-Videos, in die man Köpfe von Lehrern montiert habe.
Schule
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