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Sechs deutsche Unis unter den weltbesten 100 Hochschulen

Ergebnis des internationalen Rankings 2007

Mehr zu: Hochschulranking, Ranking, Hochschule
13.08.2007 -

(bikl.de) Sechs deutsche Hochschulen gehören zu den 100 besten Universitäten der Welt. Das geht aus dem aktuellen "Academic Ranking of World Universities" der Universität Shanghai hervor, für das insgesamt 2.000 Hochschulen untersucht wurden.

Die Ludwig-Maximilians-Universität in München belegt Rang 53, auf Platz 56 folgt die Technische Universität München. Außerdem erreichten Heidelberg, Göttingen, Freiburg und Bonn einen Platz unter den ersten 100. Am besten schnitten die Hochschulen in den USA ab: sie belegen 17 der ersten 20 Plätze, wobei Platz eins von der Harvard University und Platz 2 von der Stanford University eingenommen werden.

Einmal im Jahr veröffentlich die Shanghai Jiao Tong University das Academic Ranking of World Universities. Die Erhebung wird als verhältnismäßig seriöser Leistungsvergleich eingeschätzt. Das Ranking orientiert sich im Wesentlichen an mehreren zentralen Parametern: der Anzahl der Nobelpreisträger, den Veröffentlichungen in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften wie "Science" oder "Nature" sowie Beiträgen im "Science Citation Index". Außerdem werden die Forschungsleistungen im Verhältnis zur Größe der Hochschule berücksichtigt.

2 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)
von Der Kritiker, am 15.08.2007, 10:30

In der Rangfolge erkennt man aber auch die Bedeutung éiner guten Ausstattung der Hochschulen: wo nichts investiert wird, ist auch die akademische Anstrengung umsonst. Es war ein Fehler, dass der Staat in Deutschland sich vor langer Zeit für die Finanzierung zuständig erklärte. Dadurch fehlt es den Hochschulen an Investitionskapital, dass hauptsächlich langfristig durch Verzinsung entsteht.

Ein weiterer Bremsfaktor für den Erfolg deutscher Hochschulen ist die in Deutschland weit verbreitete kleinbürgerliche Sozialneiderei, die in den USA so nicht besteht. Nur weil die deutschen Klein -und Spießbürger gewisse Unterschiedlichkeiten nicht nertragen wollen, wird hier auf Gleichmacherei gepocht! Zwar gibt es dort eine Einheitsschule, es wird aber nicht auf gleiche Efgebnisse getrimmt wie in Deutschland. Die guten Schüler werden nicht künstlich behindert wie in Deutschland, wo viele Gymnasien (auch in Bayern!) de Facto Gesamtschulen sind!

Merkwürdig ist heirbei auch das Fehlen guter deutscher Technischer Hochschulen wie Aachen, Karlsruhe oder Darmstadt, die es weiß Gott verdient hätten! Irgendetwas scheint mit den Bewertungskriterien nicht zu stimmen.

von Susanne, am 26.08.2007, 22:22

Im Punkto schlechter staatlicher Förderung stimme ich Ihnen, sowie in der schlechten Ausstattung vieler Universitäten,zu. Jedoch da sich der Staat um die Finanzierung kümmern sollte, muss jeder Bürger dem Staat verdeutlichen, dass ihm die Bildung sehr wichtig ist, und der Staat so auch mehr Geld investiert. Dass deutsche Universietäten im Gegensatz zu den americanischen Universitäten so schlecht sind, hat was mit Geld zu tun, aber dafür ist jeder, der den nötigen Abschluss hat, bei uns in der Lage zu studieren. Dies ist in America nicht der Fall! Das Deutschland endlich mehr für die Bildung seiner Bürger/innen ausgeben muss , ist klar, aber umso erfreulicher ist es, dass es ein paar unserer Universitäten dennoch unter die 100 weltbesten Unis geschafft hat.Es zeigt aber auch die Notwendigkeit der besseren Förderung der Universitäten, da es schließlich nur sechs Unis geschafft haben!


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