(bikl.de/PM) Was haben Puppenstuben aus Thüringen, Honig aus Mecklenburg-Vorpommern und Solarstrom aus Brandenburg gemeinsam? Sie alle werden von Schülerfirmen hergestellt. Mit "Schüler UNTERNEHMEN was!" unterstützt die Heinz Nixdorf Stiftung unter dem Dach der Deutschen Kinder- Jugendstiftung (DKJS) seit 1994 den Aufbau und die Arbeit von Schülerfirmen. Die Fachtagung am 25. Oktober zeigt im Kutschstall Ensemble Potsdam die Erfolge des Programms und innovative Wege für zukünftige Schulentwicklung: Verantwortliche aus Administration und Wissenschaft sowie Unternehmensberater entwickeln gemeinsam Modelle, wie Schülerfirmen künftig besser im Bildungssystem verankert werden können.
Ein Höhepunkt der Fachtagung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Matthias Platzeck ist die Auszeichnung dreier herausragender brandenburgischer Schülerfirmen. Diese Schülerfirmen zeigen beispielhaft, wie die Themen Berufsorientierung, kommunales Engagement und Kooperation mit Wirtschaftspartnern ins schulische Lernen integriert werden können. Der Preis wird vom Wirtschaftministerium in Brandenburg gestiftet und von der Servicestelle-Schülerfirmen überreicht.
Ein weiterer Tagungspunkt: Wie können die Bundesländer voneinander lernen? Die Länder verfügen über unterschiedliche Unterstützungsstrukturen für Schülerfirmen. Mit der Diskussion in drei Arbeitsgruppen regt die Fachtagung den Transfer erfolgreicher Ideen an. Inspiriert werden die Teilnehmer durch eine Podiumsdiskussion mit Dr. Heike Kahl (DKJS), Burkhard Jungkamp (Bildungsministerium Brandenburg), Dr. Wolfgang Krüger (Wirtschaftsministerium Brandenburg), Prof. Dr. Gerhard de Haan (FU Berlin) und Dr. Stefan Wolff (4flowAG).
Darüber hinaus präsentiert eine Ausstellung erfolgreiche Schülerfirmen aus drei Bundesländern und verdeutlicht die Vielfältigkeit der Lernmöglichkeiten in Schülerfirmen.
Die Fachtagung wird im Rahmen des Programms "Schüler UNTERNEHMEN was!" gemeinsam von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Servicestelle-Schülerfirmen in Brandenburg veranstaltet. Die Servicestelle-Schülerfirmen arbeitet in Trägerschaft der WIBB gGmbH, wird finanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg und ist regionaler Partner der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt sich aktiv für Reformprozesse und die Etablierung einer neuen Lernkultur in den Schulen ein. "SCHÜLERUNTERNEHMEN was!" hat bereits rund 250 Schülerfirmen bundesweit zu einer Gründung verholfen.