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Eltern geben jeden vierten Euro für ihre Kinder aus

Bildung steht an erster Stelle

Mehr zu: Statistik, Vergütung, Sonderthemen
23.10.2007 -

(bikl.de) Eltern investieren viel in die Ausbildung ihrer Kinder. Das ergab das Vermögensbarometer 2007, eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut ICON im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) durchgeführt hat.

Demnach geben Eltern jeden vierten Euro des verfügbaren Einkommens für ihre Kinder aus. Rund 16 Prozent der Ausgaben fließen in die Ausbildung. Befragt man Eltern, in welchen Bereichen sie ihre Kinder zukünftig unterstützen, steht mit 69 Prozent die Bildung an erster Stelle.

"Hier kommt ein erheblicher Kapitalbedarf auf die Familien zu. Vorsorge für Bildung wird neben der Altersvorsorge daher immer wichtiger", so Sparkassenpräsident Heinrich Haasis.

2 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)
von Marita Jansen, am 25.10.2007, 10:27

Exzellenzinitiative für Familien- und Schulpolitik!

Bildung ist kein Privatvergnügen! Und die Bildungschancen unserer Kinder sollten nicht am Geldbeutel der Eltern festgemacht werden. Neben den Eltern ist hier vor allem der Staat in der Pflicht.

Forciert durch Exzellenzinitiative, Diskussionen um Fachkräftemangel und demografische Entwicklung spricht man nun allerorts von Forschern, Ingenieuren, Fachkräften für die Wirtschaft als Determinanten für unser aller Zukunft.

Tertiärer Bildungssektor und Forschung sind mit Vehemenz ins Rampenlicht gerückt und mit ihnen € 1,9 Mrd. an Fördermitteln. Nun werden Rufe nach Exzellenz in der Lehre laut.

Zu Recht! Doch dieser Grundgedanke muss konsequent zu Ende gedacht werden.

Es gilt jetzt, den Fokus auf das Fundament zu legen, das den tertiären Bildungssektor speist:

Elternhäuser und Schulen - Familienpolitik und Schulpolitik! Hier wird der Grundstein für Persönlichkeitsbildung gelegt, werden die Weichen für die Entfaltung der kognitiven Fähigkeiten gestellt. Hier werden (Lern-)Biografien und im Gros gesellschaftlicher Bildungsstand grundgelegt. Auf die Substanz, die hier geschaffen wird, können Hochschulen, Wirtschaft, Gesellschaft aufbauen.

Will man im tertiären Bereich den „Output“ vergrößern – und zwar nachhaltig und substanziell – bedeutet dies: Man muss das Fundament gründlich legen!

Deshalb muss die nächste Handlungsperspektive - mit hochvolumigen Fördermitteln im Gepäck! - lauten:

Exzellenzinitiative in der Familienpolitik! Exzellenzinitiative in der Schulpolitik!

von Matthias Achilles, am 09.11.2007, 11:06

Ganz richtig! Die Förderung in jungen Jahren zahlt sich später umso mehr aus. Je eher diese "Exzellenzinitiative" einsetzt, desto effektiver ist der Nutzen für die Kinder und die gesamte Volkswirtschaft.


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