"Die Hauptschule ist eine Abwahlschule"
Plädoyer eines überzeugten Hauptschulpädagogen für die Gemeinschaftsschule
Mehr zu: Ausbildungsreife, Baden-Württemberg, Deutschland, Gemeinschaftsschule, Hauptschule, Hochschullehre, Schülerzahlen, Schulgesetz, Schulverwaltung, Sekundarschule, Stundentafel, Übertritt, Volksschule, Werkrealschule, Schule(bikl.de) Obwohl er beinahe 40 Jahre lang an der "erfindungsreichsten aller Schularten in der deutschen Schulgeschichte" mitgearbeitet hat, plädiert der Bildungsexperte Dr. Gerd Friedrich jetzt für die Abschaffung der Hauptschule. Seine Argumente hat er in einem Artikel für bildungsklick.de zusammengestellt.
Abschied von der Hauptschule
Von Dr. Gerd Friederich
Über vierzig Jahre lang habe ich in und für die Hauptschule in Baden-Württemberg gearbeitet. Fast alle der folgenden Maßnahmen zur Stärkung der Hauptschule habe ich in der Praxis erlebt, an vielen selbst mitgewirkt:
- 1964: "Empfehlungen zum Aufbau der Hauptschule".
- 1965-1970: Hauptschulen werden in Baden-Württemberg eingerichtet (durch Umwandlung von Volksschulen), zugleich werden 70 % aller Volksschulen geschlossen.
- 1965: erste Versuche mit einer 9. Klasse an Hauptschulen.
- 1966: Stärkung des Unterrichts in Deutsch und Mathematik (A- und B- Kurse)
- 1966: Englischunterricht an Hauptschulen eingeführt.
- 1967: neue Lehrpläne ("Vorläufige Arbeitsanweisungen").
- 1969: Lehrerbildung bundesweit nur noch an Universitäten, Ausnahme Baden-Württemberg: Fortbestand der Pädagogischen Hochschulen.
1969 ff.: wachsende Zahl an Gastarbeiterkindern; fast alle müssen in die Hauptschule. - 1972- 1975: neue Lehrpläne, neue Stundentafel.
- 1973: Einführung des Lernbereichs "Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT)" und des Berufswahlunterrichts "Orientierung in Berufsfeldern (OiB)".
- 1973: Einführung der Betriebspraktika für die Achtklässler.
- 1974: Einführung der engen Kooperation zwischen Hauptschulen und Beruflichen Schulen (Bildung von Arbeitskreisen und Bestellung von Koordinatoren).
- 1975: "Hilfen zur persönlichen Entfaltung des Hauptschülers". Baden-Württembergs Kultusminister Hahn fordert: "Mehr Mut zur Erziehung!" (Landtagsrede zur "dramatischen Lage der Hauptschule").
- 28.11.1975: "Aktionsprogramm zur Weiterentwicklung der Hauptschule in Baden-Württemberg" mit folgenden Schwerpunkten: Intensivierung des Berufswahlunterrichts und der Kontakte Hauptschule-Berufliche Schulen; Hilfen zur persönlichen Entfaltung für jeden Schüler: Fördergespräche mit jedem Schüler; Stärkung der Leistungsfähigkeit der Hauptschüler in den Fächern Deutsch und Mathematik; Einführung des Hauptschulabschlussverfahrens (Vorläufer der Abschlussprüfung); Leistungsdifferenzierung (Pflicht- und Wahlfachbereich); Arbeitsgemeinschaften nach Neigung der Schüler; Pflichtunterricht in Projekten und anderen ganzheitlichen Formen; Einrichtung von Lesezentren; Einführung des Arbeitsbereichs "Lernen lernen (Methoden der geistigen Arbeit)"; Französisch als Wahlangebot; Freie Initiativen (Eltern und Fachleute bieten Arbeitsgemeinschaften an Hauptschulen an).
- 1977-1980: innerministerielle Arbeitsgruppe zur "Profilierung der Hauptschule" schlägt vor: Ausbau der Hauptschule von der Abwahlschule zur Wahlschule; Abschaffung der Übertrittsauslese am Ende von Klasse 4; Intensivierung der Kontakte zu den Beruflichen Schulen; Problemschüler an Realschulen und Gymnasien nicht mehr in Hauptschulen Abschieben; Mittlere Reife an allen Hauptschulen (Werkrealschule, 10. Schuljahr); Einführung eines Kernunterrichts "Lebenskunde".
- 1977: Programm "Hilfen zur persönlichen Entfaltung des Hauptschülers" wird erweitert: Förderprogramm Kunst-Geschichte-Schule; Darstellendes Spiel; Politische Woche für Hauptschüler; Persönliche Beratung der Schüler im Blick auf Lerndefizite und Leistungsstärken; Einführung von Arbeitsgemeinschaften; Eltern- und Expertenmitwirkung am Bildungsangebot der Hauptschulen; Betonung ganzheitlicher Lernformen.
- 1977: Beginn des Erweiterten Bildungsangebots (EBA) an Versuchsschulen in Oberschwaben (Startschule: Kuppelnau-Hauptschule Ravensburg).
- 1981: Betriebspraktika für Hauptschullehrer werden eingeführt.
- 1982: Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) für schwache Hauptschüler.
- 1983: flächendeckende Einführung des Erweiterten Bildungsangebots (EBA).
- 1984: Hauptschulabschlussprüfung flächendeckend eingeführt.
- 1984: neue Lehrpläne, neue Stundentafel.
- 1985: Konzeption "9+3": Mittlere Reife für Hauptschüler, die in Hauptschulabschlussprüfung, Berufsschulzeugnis und Gesellenprüfung (Kammerprüfung) einen Durchschnitt von 2,5 und besser erzielen.
- 1985: 10. Schuljahr und Mittlere Reife an Hauptschulen (Werkrealschulen).
- 1985 ff.: Viele Spätaussiedlerkinder, fast alle müssen in die Hauptschule.
- 1986: Förderung der Ausbildungsreife bei Hauptschülern (Einrichtung der "Landesarbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft" mit 38 regionalen Arbeitskreisen).
- 1987: Praxiszug an ersten Hauptschulen in Klasse 8 eingerichtet.
- 1994: neue Lehrpläne, neue Stundentafel.
- 1997: IMPULSE-Programm des Kultusministeriums mit den folgenden Schwerpunkten guter Start in die Hauptschule (Hilfen für Fünft- und Sechstklässler); Erfolg in der Hauptschule (gemeinsame Kooperationsklassen von Hauptschulen und Beruflichen Schulen; Praxiszug in Klasse 8 ausgeweitet); Leistungsmessung in der Hauptschule (veränderte Abschluss-Prüfungsordnung), Neugestaltung des Bildungsplanes Hauptschule.
- 1998: "Runder Tisch Hauptschule" sowie regionale "Runde Tische" in allen Stadt- und Landkreisen: Kontakte zwischen den Hauptschulen und der Berufs- und Arbeitswelt intensivieren, "Reformkonzept Hauptschule" präsentieren, Ausbildungsreife verbessern.
- 2004: neue Lehrpläne, neue Stundentafel.
Der pädagogische Motor des gegliederten Schulwesens
Als junger Hauptschullehrer durfte ich bei der Einführung der Hauptschulklasse 9 mitwirken und war begeistert vom Schwung meiner Lehrerkollegen und von den vielen Ideen, die man ausprobieren durfte. Gerne habe ich in vielen Arbeitsgruppen und zahlreichen Lehrplankommissionen mitgewirkt, um die neue Schulart Hauptschule, die sich gerade aus der Volksschule herausbildete, zu stärken und im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Die Hauptschule war zweifellos die erfindungsreichste aller Schularten in der deutschen Schulgeschichte. Weil in den siebziger Jahren die Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulen flächendeckend auf- und ausgebaut wurden, setzte man dort Hauptschullehrer ein. Heute noch sind die Hauptschulen der pädagogische Motor des gegliederten Schulwesens. Die Hauptschulpädagogen sind an Engagement und Erfindungsreichtum kaum zu übertreffen. Aber was haben all diese Programme bewirkt? Und was haben die Hauptschullehrer für sich selbst erreicht? – Die Akzeptanz der Hauptschule sinkt von Jahr zu Jahr: 1966 stolze 67 Prozent, 2006 nur noch 26 Prozent Übertrittsquote im Landesschnitt, in den Großstädten und Universitätsstädten sehr viel weniger.
Hauptschule "für die doofen Nachbarskinder"
Warum? Weil die Hauptschule keine Wahlschule ist, sondern eine Abwahlschule, trotz ihres vorzüglichen pädagogischen Programms. Weil die Hauptschule nur bestimmten Eltern staatlich verordnet werden kann, denn die Betuchteren kaufen ihren eigenen Schulversagern die Schulbildung gegen Bares, entweder in Nachhilfeinstituten oder in Privatschulen. Weil die Hauptschule nie für die eigenen Kinder in Frage kommt, sondern nur "für die doofen Nachbarskinder da ist, damit der eigene Nachwuchs nicht mit den Schmuddelkindern spielen und lernen muss" (Zitat aus einem Pädagogiklexikon von 1898!!). "Seht her, mein Sohn, meine Tochter geht aufs Gymnasium, auf die Realschule!", sagen Eltern ungefragt, wenn sie auf ihre Kinder zu sprechen kommen. Nie sagen sie das über die Hauptschule. Fragen Sie jeden, der vollmundig über unser Schulwesen spricht, welche Schule seine eigenen Kinder oder Enkelkinder besuchen. Bohren Sie nach: Warum nicht die Hauptschule? Alle, die nichts von Schulreformen wissen wollen, preisen die Vorzüge der Hauptschule und wenden sich privat von ihr ab. Lieber drei zusätzliche Ehrenrunden auf dem Gymnasium durchleiden, als ein erfolgreicher Hauptschüler werden. Sogar Hitlisten zum Herunterladen gibt´s im Internet: Gymnasiale Schulversager und was aus ihnen geworden ist. Da gibt die Werbung Milliarden aus, um zu zeigen, was man haben muss. Und ausgerechnet beim höchsten Gut von Eltern, bei den eigenen Kindern, soll dieser Marktmechanismus nicht funktionieren und das Aschenputtelprinzip gelten? Die Reichen ins Gymnasium und die Armen in die Hauptschule?
Dublin: 80 Prozent aller Schüler haben die Hochschulreife
Jeder kennt das. Viertligamannschaft schlägt Weltklasseclub. Warum? Weil letztlich immer gilt: Mentalität schlägt Qualität. Elf Ballacks garantieren kein gutes Fußballteam. Zwanzig Stradivarigeiger ergeben kein gutes Orchester. Die Mentalität in der Mannschaft muss stimmen, wenn der Einzelne und das ganze Team erfolgreich sein wollen. Nicht so in der Schule. Schwachen Viertklässlern, gerade einmal zehn Jahre alt, wird schon die Rechnung fürs ganze Leben präsentiert: Versager! Ab in die Hauptschule! Wer Geld hat, weicht gleich in eine Privatschule aus und erreicht dort spielend höhere Schulabschlüsse. Auch fast jeder zweite "öffentliche" Hauptschüler schafft, wenn auch auf steinigerem Weg als Realschüler und Gymnasiasten, die mittlere Reife oder das Abitur. Was wäre in unserem hoch finanzierten Schulsystem möglich, wenn man allen Schülern passgenaue Förderung und Forderung angedeihen lassen und mit mehr Wertschätzung und Erfolgszuversicht begegnen würde? In Dublin erreichen rund 80 Prozent aller Schüler die Hochschulreife, und die Wirtschaft boomt wie nirgendwo sonst in Europa. In Skandinavien sind es annähernd 60 Prozent, und die Studenten dieser Länder sind offensichtlich nicht dümmer als die deutschen Studenten. Wie ist das möglich? Zweitklassiges Abitur, lästern Reformunwillige von oben herab. Unsere Abiturienten können mehr! Aber was können unsere Abiturienten wirklich besser als die irischen oder die finnischen? Mathematik, Naturwissenschaften, Technik? Nachweislich nicht. Deutsch? Befragen Sie einmal einen Hochschullehrer oder Personalchef. Neun Jahre Fremdsprache? Aber lieber nicht in der fremden Sprache sprechen, bitten viele unserer Abiturienten. Dass sogar Schulpolitiker der Qualität von allgemeinbildenden Gymnasien misstrauen, belegt doch anschaulich die steigende Zahl an Elitegymnasien. Und dass unser niedriger Prozentsatz an Abiturienten nichts mit Lernqualität zu tun hat, beweist doch die Forderung unserer Wissenschaftsministerin, Deutschland müsse seine Abiturientenquote auf mindestens 40 Prozent steigern. Will sie mehr Masse statt Klasse, mehr Abiturienten mit schlechterer Qualität? Nein, auch sie, die Streiterin fürs Gymnasium, hat erkannt, dass man mit anderer Lernstrategie mehr Kindern zu höherem Lernerfolg verhelfen kann. In Irland und Finnland erreicht man die hochwertigen Schulabschlüsse in so großer Zahl, weil man dort die Schüler nicht vorzeitig aussortiert. Man impft ihnen nicht schon als Zehnjährige eine Verlierermentalität ein. Man traut allen Kindern etwas zu und lässt sie in der wohnortnahen Gemeinschaftsschule länger als bei uns gemeinsam lernen, was den erstaunlichen Nebeneffekt hat, dass man dort in jeder kleineren Gemeinde eine solche Schule halten kann.
Seit 1966 nimmt die Übertrittsquote auf die Hauptschule in Baden-Württemberg jährlich um 1 Prozent ab. 2027 würden also höchstens noch 6 Prozent aller Fünftklässler eine Hauptschule besuchen. Würden!? Es wird dann keine Hauptschulen mehr geben. Denn bei ständig rückläufigen Schülerzahlen und (schon vorgeplanten) Schließungen von Hauptschulen wird sich die Abkehr von dieser Schulart beschleunigen. Rette sich, wer kann! Gerade vielen kleinen Hauptschulen auf dem Land droht das schnelle Aus, weil bei immer schwächeren Altersjahrgängen die Aufteilung der Schüler auf drei Schularten immer zu Lasten der Hauptschule ausgehen wird. In einer Stadt mit zwei Hauptschulen kann man vielleicht eine schließen, ohne die Schulart aufzugeben. Aber auf dem Land?
Schließt man die ersten Hauptschulen auf dem Land, dann geht´s mit allen Hauptschulen schneller bergab als uns allen lieb ist. Denn dem Schulpublikum wird landesweit über die Medien folgendes Spektakel geboten: Die Hauptschule, die einzige (der Schulgemeinde 1967 bei Auflösung der Volksschule garantierte) weiterführende Schule am Ort, wird dicht gemacht. Proteste! Die Eltern sollen ihr Kind gefälligst in eine entfernte Hauptschule schicken, denn es herrscht Schulzwang. Das Schulgesetz schreibt zwingend vor, wer welche Schule zu besuchen hat. Außerdem haben wir für die paar Schüler kein Geld. Demonstrationen! Verwaltungsklagen! Jahrelanger Rechtsstreit! Die Gemeinderäte und Bürgermeister werden auf Garantien pochen und auf die Benachteiligung des ländlichen Raumes verweisen. Die Eltern werden über höhere Schulbuskosten lamentieren und die fatalen Folgen beklagen: Lange Schulwege zur nächsten Schule, teure Fahrtkosten, riesiger Zeitverlust; nur Nachteile, kein einziger Vorteil.
Post zu, Bahnhof zu, Schule zu!
Beim Publikum kommt dieses Spektakel so an: Post zu, Bahnhof zu, Busverkehr selten, Pfarrer weg, Einkaufsladen zu, Kindergarten zu, Schule zu! Der Beifall des Schulpublikums wird sehr endenwollend sein. Was sollen Familien mit Kindern noch auf dem Land? Rette sich, wer kann! Dabei war die Hauptschule auf dem Land noch am ehesten akzeptiert und erzielte die höchsten Übertrittsquoten, weil sie ihren einzigen Vorteil, der ihr noch geblieben war, ausspielen konnte: ihre Wohnortnähe. Jede ländliche Hauptschule, die geschlossen wird, wirkt sich überproportional auf die landesweite (in Groß- und Universitätsstädten ohnehin geringe) Übertrittsquote aus und verschärft mental bei allen Eltern die Abwehrhaltung gegen die Hauptschule.
Keine staatlich verordneten Schullaufbahnen
Ab jetzt geht es schnell und immer schneller dem Ende zu. Von wegen 1 % weniger Hauptschulquote jährlich. Deshalb nehme ich heute schon Abschied von der Hauptschule. Ich bleibe ein Fan der Hauptschulpädagogik, ein Streiter für jeden Hauptschüler und ein unerbittlicher Verfechter für die immer noch ausstehende gesellschaftliche und wirtschaftliche Anerkennung der Hauptschullehrer. Aber ich befürworte jetzt entschieden die Gemeinschaftsschule, weil sie allen Kindern mehr Lernchancen einräumt und weil sie zugleich das einzige Schulmodell ist, das die Sekundarschule überall dort belässt, wo es auch eine Grundschule gibt. Sie ist das einzige Schulmodell, das auch den ländlichen Raum stärkt. Denn die Gemeinschaftsschule, die in der deutschen Reformpädagogik vor über hundert Jahren erfunden wurde, verzichtet auf die frühe Aufteilung der schwächer werdenden Altersjahrgänge auf verschiedene Schularten; danach bleibt immer noch die Wahl zwischen Gymnasium, Beruflicher Schule oder Lehre. So machen´s fast alle Staaten der Welt, insbesondere die nach Wirtschaftskraft und Bildungsstandard führenden. Außerdem, finde ich, soll sich der Staat um die 120 000 täglichen Schulschwänzer, die 8 bis 12 Prozent Schulabgänger ohne Schulabschluss und die 4 Millionen Analphabeten kümmern; da hat er genug zu tun. Ansonsten sollte er sich über jedes Kind, das einen höherwertigen Schulabschluss anstrebt, freuen und sich hüten, Kinder auszusortieren und auf besondere, zweitklassige Schulen zu verweisen. Staatlich verordnete Schullaufbahnen passen schon lange nicht mehr in ein demokratisches Schulwesen.
Zur Person
Dr. Gerd Friederich war in der Lehrerausbildung und Schulaufsicht tätig. Im Auer Verlag sind von ihm die Bücher "Die betrogenen Schüler" und " Leiten, Lenken, Führen – Modernes Schulleitungsmanagement" erschienen.
Der Autor weist sich als Praktiker aus: wann, wo, in welcher Funktion hat er in der Hauptschule unterrichtet? Ist es möglich, dass hier ein Pinguin über die Wüste Gobi schreibt?
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