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Finnland weiter Spitzenreiter bei der PISA-Studie 2006

Vorabergebnisse OECD-Studie PISA 2006

29.11.2007

(bikl.de/PM) Finnland ist auch bei der dritten Runde des PISA-Schulleistungsvergleichs der OECD für 15-jährige Schülerinnen und Schüler im Schwerpunkt Naturwissenschaften auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Hong Kong (China) und Kanada. Deutschland liegt zum ersten Mal signifikant über dem OECD-Durchschnitt. Auch Österreich und die Schweiz erzielen Ergebnisse, die statistisch signifikant über dem OECD-Mittel liegen. Das geht aus vorab veröffentlichten Daten der PISA-Studie hervor, die kommenden Dienstag, 4. Dezember, 10 Uhr, u.a. in Berlin vorgestellt werden soll.

Die PISA-Studie basiert auf Tests, die im Jahr 2006 in 57 Ländern durchgeführt wurden, die knapp 90 Prozent der Weltwirtschaft repräsentieren. Die Studie ist der einzige internationale Leistungsvergleich für Jungendliche gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit. Nach den Schwerpunkten Lesen bei PISA 2000 und Mathematik bei PISA 2003 wurden bei PISA 2006 vor allem Fähigkeiten in Naturwissenschaften erhoben.

Zu beachten ist, dass im Bereich Naturwissenschaften ein direkter Vergleich mit früheren Ergebnissen nicht möglich ist, da sich durch die Schwerpunktsetzung Umfang und Struktur des Tests stark verändert haben. Dennoch zeigt sich, dass einige Länder, darunter auch Deutschland und Österreich, deutlich besser abschneiden als bei früheren Studien. Vorabinformationen über die Ergebnisse wurden gestern in einem spanischen Magazin veröffentlicht.

OECD-Generalsekretär Angel Gurría betonte die Bedeutung der PISA-Studie als Orientierungspunkt für die Entscheidungen der Regierungen in der Bildungspolitik. "Im Wettbewerb der globalen Wirtschaft ist eine gute Bildung ein Schlüsselfaktor für alle Gesellschaften", sagte Gurría. "PISA ist weit mehr als ein bloßes Länderranking. Es geht bei der Studie viel mehr darum, in wie weit die einzelnen Bildungssysteme Jugendliche auf die Welt von morgen vorbereiten. Die Studie zeigt den Ländern wo ihre Stärken und Schwächen sind", so der OECD-Generalsekretär.

Die nachfolgende Tabelle fasst die Leistungen der 15-jährigen in Bereich Naturwissenschaften zusammen. Sie zweigt drei wesentliche Informationen:

Zusätzlich zu den durchschnittlichen Ergebnissen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften führt die OECD umfassende Analysen zu den Ursachen für das unterschiedliche Abschneiden der Jugendlichen durch. Diese Ergebnisse werden mit der Gesamtstudie am 4. Dezember veröffentlicht.

PISA ist ein internationaler Schulleistungsvergleich, der alle drei Jahre durchgeführt wird und Kenntnisse und Fähigkeiten von 15-jährigen in den OECD-Ländern und Partnerländern erhebt. Das Ergebnis dieser Kooperation im Rahmen der OECD greift umfassend auf internationale Expertise zurück, um nach höchsten wissenschaftlichem Standard valide Vergleiche zwischen den verschiedenen Ländern und Kulturen zu ermöglichen.

Weitere Hintergrundinformationen zum wissenschaftlichen Rahmen für PISA 2006 finden Sie in Assessing Scientific, Reading and Mathematical Literacy, A Framework for PISA 2006 : www.oecd.org/dataoecd/63/35/37464175.pdf

Beispielfragen zu PISA 2006 finden Sie unter www.oecd.org/document/25/0,3343,en_32252351_32235731_
38709529_1_1_1_1,00.html


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