(bikl.de/idw) Die Mehrheit der Bevölkerung hat eine positive Grundeinstellung zum lebenslangen Lernen: Nur für sieben Prozent der Befragten ist der Gedanke unangenehm, lebenslang zu lernen. Für 80 Prozent der Antwortenden ist das weitere Lernen und Qualifizieren - unabhängig von der bisherigen Ausbildung - eine Selbstverständlichkeit. Das ist das Ergebnis einer repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
Die Befragung beleuchtet auch den Zusammenhang zwischen dem eigenen Wohlbefinden und Lernen und sich Qualifizieren. Für 40 Prozent der Befragten entsteht Glück und Wohlbefinden dadurch, immer wieder Neues lernen zu können. Neues zu erlernen und die eigenen Potenziale zu verwirklichen: das wird für viele Menschen ein Ziel im neuen Jahr sein.
In Sachen Glück wird Lernen und Bildung allerdings deutlich von der Gesundheit geschlagen: Die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Familie (87 Prozent) sowie das Aufwachsen in einem intakten Elternhaus (74 Prozent) sind die beiden wichtigsten Faktoren für das Glücksempfinden der Deutschen.