Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 07.02.2012, 18:20
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken_bw
  • Email_go_bw

Bundeszentrale empfiehlt Fernseh- und Computerverbot für Kleinkinder

Neun Tipps für den klar geregelten Umgang mit den Medien

Mehr zu: ADHS, Gesundheit, Jugendschutz, Sonderthemen
11.01.2008 -

(bikl/PM) Aufgrund der steigenden Zahl von Kindern mit Übergewicht, Konzentrations-, Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen wird die Frage nach den Einflussmöglichkeiten der Eltern immer wichtiger. Neben regelmäßigen, gemeinsamen Mahlzeiten und geregelten Schlafenszeiten gehört tägliche körperliche Aktivität zur gesunden Entwicklung eines Kindes, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einer heute veröffentlichten Erklärung. Weiter rät sie zur Eindämmung des negativen Einflusses auf das Verhalten der Kinder durch klare Regelvorgaben der Eltern im Umgang mit TV und PC.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat deshalb für Eltern Empfehlungen zum Fernseh- und Computerkonsum ihrer Kinder entwickelt:

  • Kinder unter drei Jahren sollen überhaupt nicht fernsehen oder Computer spielen.
  • Vorschulkinder zwischen drei und fünf Jahren sollen nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag vor dem Fernseher oder am Computer verbringen.
  • Bei Grundschulkindern sind bis zu einer Stunde Fernseh- bzw. Computerzeit pro Tag akzeptabel.
  • Kinder sollen nur einmal am Tag eine bestimmte Sendung schauen. Danach wird der Fernseher abgeschaltet.
  • Morgens vor dem Kindergarten oder vor der Schule, während der Mahlzeiten und unmittelbar vor dem Schlafengehen bleiben Fernseher bzw. Computer ausgeschaltet.
  • Dauert eine Sendung länger als die vereinbarte Zeit, sollte sie in altersgerechte "Portionen" mit Hilfe eines DVD- oder Videorecorders aufgeteilt werden.
  • Kinder sollen auf gar keinen Fall alleine vor dem Fernseher sitzen und Eltern sollen darauf achten, dass auch nur die abgesprochene Sendung geschaut wird.
  • Fernsehgeräte gehören nicht ins Kinderzimmer.
  • Kinder unter zehn Jahren sollen nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen im Internet surfen.

Angesichts der rund um die Uhr-Angebote im Fernsehen oder am Computer und der Faszination, die für Kinder von diesen Medien ausgehen, fällt es Eltern häufig schwer, diese Regeln bei ihren Kindern durchzusetzen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung möchte dennoch Eltern darin ermutigen, sich an den Empfehlungen zu orientieren, auch wenn sie nur schrittweise in die tägliche Erziehung übernommen werden können. Rat finden Eltern in der Broschüre "Tut Kindern gut! Ernährung, Bewegung, Entspannung", die kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln bestellt werden kann.

2 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)
von Ploppy, am 23.01.2008, 20:30

"Steigende Zahl von Kindern mit Übergewicht, Konzentrations-, Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen" Kann es vielleicht sein , dass diese Zahl nur erstmalig erfasst wurde , und diese Dinge früher lediglich anders eingeordnet wurden ? Wie wäre es mal bei der Nahnrungsmittelindustrie in den Kochtopf zu sehen , welche obengenannten Langzeiteffekte all die Nahrungsmittelzusätze haben ?

Schon wieder will uns unser Staat alles bis ins kleinste vorschreiben, bis ins privateste hinein.

Welche Nachweise gibt es für die aufgestellten Behauptungen ,ausser dem politisch üblichen Populismus ? Ich habe eher die Befürchtung , dass es in unserem Obrigkeitsstaat schon wieder eine Furcht vor einer überbordenden Meinungs- und Informationsfreiheit , ja Freiheit generell gibt , daher auch dieser Ganztagsschulenzwang ,

Internetobservation , Rauchverbotszirkus und

Schäublemania .Der Genosse Honegger grüsst aus dem Jenseits

von traut-schäfer, am 06.02.2008, 10:40

Der mitdenkende Menschenverstand sagt eigentlich das dies normal sein sollte, aber leider werden viel zu viele kleine Kinder vorm Fernseher geparkt. Es müssen den Kindern natürlich Alternativen geboten werden, was in dem Alter eigentlich noch nicht sehr schwer ist, weil sie neugierig sind und vieles entdecken möchten.


Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

Eb5839be64d63f96b9f665c227281100dd195cb0
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Schule

Lehrer brauchen Zeitmanagement

07.02.2012. (red) Lehrer haben einen klar strukturierten Arbeitsalltag: 45-Minuten-Rhythmus, 5-Tage-Woche und außerdem verordnete Ferienzeiten. Sie brauchen also - anders etwa als Freiberufler oder Selbstständige - kein Zeitmanagement. Stimmt nicht, sagt die Anti-Stress-Trainerin Dr. Dagmar Rohnstock. Im ...

Kindergarten / Vorschule

EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld

03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...

Sonderthemen

Schulen sollen Lernzentren für alle werden

03.02.2012. (red/ots) - Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU), will angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Ältere verbessern und mehr Forschung in der Altersmedizin ermöglichen. "Nur etwa ein Drittel der über ...
in

Elementarbereich NRW | Medienschau Bildung

NEU bei didacta-bildungsklick.tv: CookUOS 2011/12

ANZEIGEN

Weiter auf bildungsklick.de
Society in Science unterstützt postdoc Studenten überall auf der Welt. Unser Ziel ist Förderung der Forscher/innen.
ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung