Bundeszentrale empfiehlt Fernseh- und Computerverbot für Kleinkinder
Neun Tipps für den klar geregelten Umgang mit den Medien
Mehr zu: ADHS, Gesundheit, Jugendschutz, Sonderthemen(bikl/PM) Aufgrund der steigenden Zahl von Kindern mit Übergewicht, Konzentrations-, Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen wird die Frage nach den Einflussmöglichkeiten der Eltern immer wichtiger. Neben regelmäßigen, gemeinsamen Mahlzeiten und geregelten Schlafenszeiten gehört tägliche körperliche Aktivität zur gesunden Entwicklung eines Kindes, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einer heute veröffentlichten Erklärung. Weiter rät sie zur Eindämmung des negativen Einflusses auf das Verhalten der Kinder durch klare Regelvorgaben der Eltern im Umgang mit TV und PC.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat deshalb für Eltern Empfehlungen zum Fernseh- und Computerkonsum ihrer Kinder entwickelt:
- Kinder unter drei Jahren sollen überhaupt nicht fernsehen oder Computer spielen.
- Vorschulkinder zwischen drei und fünf Jahren sollen nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag vor dem Fernseher oder am Computer verbringen.
- Bei Grundschulkindern sind bis zu einer Stunde Fernseh- bzw. Computerzeit pro Tag akzeptabel.
- Kinder sollen nur einmal am Tag eine bestimmte Sendung schauen. Danach wird der Fernseher abgeschaltet.
- Morgens vor dem Kindergarten oder vor der Schule, während der Mahlzeiten und unmittelbar vor dem Schlafengehen bleiben Fernseher bzw. Computer ausgeschaltet.
- Dauert eine Sendung länger als die vereinbarte Zeit, sollte sie in altersgerechte "Portionen" mit Hilfe eines DVD- oder Videorecorders aufgeteilt werden.
- Kinder sollen auf gar keinen Fall alleine vor dem Fernseher sitzen und Eltern sollen darauf achten, dass auch nur die abgesprochene Sendung geschaut wird.
- Fernsehgeräte gehören nicht ins Kinderzimmer.
- Kinder unter zehn Jahren sollen nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen im Internet surfen.
Angesichts der rund um die Uhr-Angebote im Fernsehen oder am Computer und der Faszination, die für Kinder von diesen Medien ausgehen, fällt es Eltern häufig schwer, diese Regeln bei ihren Kindern durchzusetzen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung möchte dennoch Eltern darin ermutigen, sich an den Empfehlungen zu orientieren, auch wenn sie nur schrittweise in die tägliche Erziehung übernommen werden können. Rat finden Eltern in der Broschüre "Tut Kindern gut! Ernährung, Bewegung, Entspannung", die kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln bestellt werden kann.
"Steigende Zahl von Kindern mit Übergewicht, Konzentrations-, Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen" Kann es vielleicht sein , dass diese Zahl nur erstmalig erfasst wurde , und diese Dinge früher lediglich anders eingeordnet wurden ? Wie wäre es mal bei der Nahnrungsmittelindustrie in den Kochtopf zu sehen , welche obengenannten Langzeiteffekte all die Nahrungsmittelzusätze haben ?
Schon wieder will uns unser Staat alles bis ins kleinste vorschreiben, bis ins privateste hinein.
Welche Nachweise gibt es für die aufgestellten Behauptungen ,ausser dem politisch üblichen Populismus ? Ich habe eher die Befürchtung , dass es in unserem Obrigkeitsstaat schon wieder eine Furcht vor einer überbordenden Meinungs- und Informationsfreiheit , ja Freiheit generell gibt , daher auch dieser Ganztagsschulenzwang ,
Internetobservation , Rauchverbotszirkus und
Schäublemania .Der Genosse Honegger grüsst aus dem Jenseits
Der mitdenkende Menschenverstand sagt eigentlich das dies normal sein sollte, aber leider werden viel zu viele kleine Kinder vorm Fernseher geparkt. Es müssen den Kindern natürlich Alternativen geboten werden, was in dem Alter eigentlich noch nicht sehr schwer ist, weil sie neugierig sind und vieles entdecken möchten.
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