(bikl) Für die weitere Teilnahme Deutschlands an den internationalen PISA-Studien plädiert Prof. Dr. Manfred Prenzel im aktuellen Themendienst 2 zur didacta. Prenzel ist Direktor des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften Kiel (IPN) und leitete die deutschen PISA-Studien 2003 und 2006. Das böse Erwachen nach TIMSS und PISA, so Prenzel, habe das Problembewusstsein in Deutschland geweckt und zu vielen Anstrengungen und Verbesserungen in den Schulen geführt. Prof. Dr. Thomas Hopmann, Schul- und Bildungsforscher an der Universität Wien, hält dagegen, dass zu viel Forschungsgeld in die PISA-Studien fließe und andere Schulforschungsbereiche dabei zu kurz kämen. Es sei aber ganz entscheidend, zu erforschen, was Schulen auszeichnet, die tatsächlich Problemlösungskompetenzen haben.
Unter der Überschrift ´PISA - pro und contra` leiten die Interviews mit Dr. Prenzel und Dr. Hopmann den aktuellen Themendienst 2 für die didacta 2008 ein. In weiteren Beiträgen wird unter anderem gefragt, warum sich ausgerechnet ein großer Autobauer für Kinderkrippen engagiert und wie es um die gesunde Schule und die exzellente Lehre bestellt ist. Außerdem geht es um die Qualität der Berufs- und Ausbildungsberatung in Deutschland und um die Managerqualifikationen moderner Schulleiter. Schließlich gibt eine Wissenschaftlerin entscheidende Tipps, wie Kita und Schule mit mehr Bewegung für besseres Lernen sorgen können.
Der Themendienst 2 zur diesjährigen didacta kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Am 29. Januar wird die dritte Ausgabe des Themendienstes erscheinen, der vorzugsweise die Presse über besonders interessante Veranstaltungen, Pressekonferenzen und Preisverleihungen auf der Messe informiert. Er wird auch während der didacta in gedruckter Form zur Verfügung stehen.
Der Themendienst 2 zur didacta 2008 steht zum Download (.pdf) bereit unter