(bikl) "Schlechte Noten wegen Schlafmangel" titelte bildungsklick.de im April dieses Jahres und zitierte den Chronobiologen Prof. Till Roenneberg von der Uni München. Eine Aufgabe des Schlafes, so der Wissenschaftler, sei nämlich, die Gedächtnisleistungen zu unterstützen. So werde das, was tagsüber gelernt wurde, fest in das Gehirn hineingeschrieben.
Rückendeckung bekommt Roenneberg jetzt von Forschern der belgischen Université de Liège. Dort konnten Philippe Peigneux und seine Kollegen zeigen, dass eine höhere Schlafaktivität im "Lernzentrum des Hirns", dem Hippocampus, direkt zu einer besseren Gedächtnisleistung am nächsten Tag führt.
Möglich also, dass das Lernen in den nächsten Tagen ein bisschen besser klappt - schließlich schenkt uns die Winterzeit eine Stunde mehr (Schlaf).
Till Roenneberg - Uni München
Philippe Peigneux - Université de Liège