EU-Projekt soll Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren
Mehr zu: Abschlussprüfungen, Ausbildungsreife, Deutschland, Europa, Forschung, Hauptschule, Schulabbrecher, Hochschule(redaktion/idw) Die Zahl der Schulabbrecher in Europa ist nach wie vor hoch. So haben allein in Deutschland im vergangenen Jahr rund 80.000 junge Menschen die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Die Europäische Union (EU) möchte mit dem Programm "School Inclusion" diesem Problem den Kampf ansagen. Deutscher Projektpartner ist das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau. Weitere beteiligte Länder sind England, Irland, Griechenland und Italien.
Ziel des Programms ist es, die Schulabbrecherquote zu reduzieren. Gelingen soll dies mit einem E-Learning-Handbuch, mit dessen Hilfe die Lehrkörper Risikofaktoren und -schüler frühzeitig erkennen lernen und mit geeigneten Maßnahmen einem Schulabbruch entgegen wirken sollen. Bei der Erarbeitung des digitalen Manuals, dessen Module in Workshops eingehend geprüft und optimiert werden und das bis 2009 fertig gestellt werden soll, werden die Projektpartner unterstützt durch nationale Expertengruppen aus verschiedenen Forschungsbereichen wie auch aus der Praxis.
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des EU-Bildungsprogramms für Lebenslanges Lernen (PLL) - Programmlinie "Comenius", mit dem nationale Aktivitäten im Schulbereich vernetzt werden sollen.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es online unter http://schoolinclusion.pixel-online.org.
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