(redaktion) Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat jetzt vorgeschlagen, dass Unternehmensvertreter das Fach Wirtschaft in den Schulen unterrichten könnten. "Die Wirtschaft zu verstehen ist so wichtig, dass man sie bundesweit an allen weiterführenden Schulen obligatorisch unterrichten sollte", sagte Tillich (CDU) der Financial Times Deutschland (FTD).
Außerdem will sich Tillich, der auf dem Bildungsgipfel am 22. Oktober als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz die Länderinteressen gegenüber Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vertritt, für eine Stärkung von Mathematik und Naturwissenschaften an Gymnasien einsetzen.
Schließlich hat der sächsische Ministerpräsident nichts gegen ein stärkeres Engagement der Wirtschaft in den Schulen. "Ich halte es für legitim, wenn ein Unternehmen einen Kooperationsvertrag mit einer Schule abschließt und so zum Beispiel den Fremdsprachenunterricht finanziert oder eine moderne IT-Ausrüstung bereitstellt", wird er in der FTD zitiert.