Nur jedem zweiten Kind schmeckt´s in der Schulkantine
Ergebnisse des Kinderbarometers Deutschland
Mehr zu: Deutschland, Ernährung, Ganztagsschule, Gesundheit, Schulverpflegung, Statistik, Schule(redaktion/PM) Kinder aus Bremen mögen das Schulessen am wenigsten. In Bayern schmeckt den Schülern das Mittagessen in der Schule dagegen am besten – so eines der Ergebnisse des LBS-Kinderbarometers Deutschland 2007. Insgesamt mag jedes zweite deutsche Kind das Schulessen (49 Prozent), ein Viertel gab ein gemischtes Urteil ab. Nur 17 Prozent schmeckt das Schulessen überhaupt nicht. Die Gründe für die Unterschiede auf regionaler Ebene waren dabei nicht Gegenstand der Studie.
Wider Erwarten zeigte die Untersuchung jedoch, dass Kindern das Essen an der Schule umso besser schmeckt, je häufiger es Salat und Gemüse gibt. Außerdem mögen die, die weniger Fleisch essen, das Schulessen insgesamt weniger gern.
Durchschnittlich 37 Prozent der 9- bis 14-jährigen Kinder essen in der Schule zu Mittag, fast zwei Drittel (63 Prozent) werden demnach zu Hause oder anderweitig verpflegt. In Sachsen essen mehr Kinder in den Kantinen als zu Hause: insgesamt sind es 58 Prozent. Auch in Bremen isst mehr als die Hälfte der Schüler in der Schule (54 Prozent). Im Mittelfeld liegen Hessen (49 Prozent) und Baden-Württemberg (41 Prozent). Die wenigsten Schulmahlzeiten werden in Nordrhein-Westfalen (31 Prozent der Kinder), Niedersachsen und Bayern ausgegeben (33 bzw. 34 Prozent).
Für das LBS-Kinderbarometer Deutschland 2007 wurden vom PROSOZ ProKids-Institut Herten Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren befragt. Teilgenommen haben die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Partner des LBS-Kinderbarometers Deutschland ist der Deutsche Kinderschutzbund. Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen hat die Schirmherrschaft über diese bundesweit einmalige Studie übernommen.
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