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Was studieren? Die Qual der Wahl

Viele Informationen im Internet, auf Messen und bei den Hochschulen

06.02.2009

Rund 12 700 Studiengänge und -fächer bieten die deutschen Hochschulen derzeit an. Seit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge ist das Angebot sprunghaft gestiegen. Da wird das Sprichwort von der Qual der Wahl bittere Realität. Zwar treffen Studieninteressierte auf traditionelle Bezeichnungen wie Anglistik, Jura oder BWL, können bei der Fächersuche aber auch ins Grübeln geraten, wenn sie auf bis dato eher unbekannte Bezeichnungen stoßen, wie Lusitanistik, Kommunikationsdesign, Europäische Kultur und Ideengeschichte oder gar Demokratisches Regieren und Zivilgesellschaft. Gut, dass es neben der Fülle der Studiengänge auch ein breites Informationsangebot gibt.

Wer sich im Internet auf Informationssuche begibt, landet zwangsläufig auf zwei Portalen: dem Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz und bei Studienwahl, einem Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Bei beiden lässt sich komfortabel nach Studiengängen, Fächern, Abschlüssen, Studienvoraussetzungen oder Zulassungsbedingungen stöbern. Links führen dann direkt zu den ausgewählten Hochschulen beziehungsweise Studiengängen. Auch alle Hochschulen pflegen unterdessen umfangreiche und aktuelle Informationen auf ihren Websites. Daneben veranstalten sie Hochschulinformationstage oder bieten Schnupperstudien an. Die meisten Bundesländer haben zudem das landeseigene Studienangebot auf einem einzigen Web-Portal gebündelt. In Sachsen kann man sich sogar per Mausklick auf einen Rundgang durch alle 15 staatlichen Hochschulen begeben.

Auch kommerzielle Anbieter bereichern den Studienberatungsmarkt. Mit sogenannten Abi-Messen, Karrieretagen oder Hochschulmessen informieren sie bundesweit in den größeren Städten Rat suchende Schüler, Studierende und Eltern über das regionale und überregionale Ausbildungsangebot. Und wen es an Hochschulen im Ausland zieht, der findet Hinweise und Tipps nicht nur im Internet, auch hier vor Ort gibt es gezielte Informationsangebote.

Seit einigen Jahren präsentieren sich zum Beispiel rund 30 britische Universitäten jeweils im Herbst an vier deutschen Hochschulen: in München, Frankfurt, Köln und Berlin. Und auch die didacta wird immer mehr von den Hochschulen als ein interessanter Treffpunkt entdeckt, wo sie ihr spezielles Studienangebot einem interessierten Publikum vorstellen können.

Dazu auf der didacta

Donnerstag, 12. Februar
Orientierungsprojekte und Beratungsangebote für den Übergang Schule-Hochschule, Helen Menges, Das SchülerInnen-Büro, Universität Bielefeld, von 10 bis 10.45 Uhr, Forum Hochschule, Halle 14, Stand H77

Wege finden: Gestärkt erwachsen werden! Podiumsdiskussion mit Jugendlichen Peer-Trainern für Berufsorientierung aus Thüringen, Nicole Warthemann, Projektleiterin "Junge Impulse in der Berufsorientierung", Gerhild Vollherbst, DKJS, Prof.Dr. Michael Corsten, Stiftung Universität Hildesheim, Moderation: Alexander Behrens, DKJS von 11 bis 11.45 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 15, Stand A08

Studienwahl konkret: Das Projekt UNI-TRAINEES unterstützt die Studienwahlorientierung in Schulen, Katja Störkel-Hampe und Stephan Pöpsel, Universität Duisburg-Essen von 13 bis 13.45 Uhr, Forum Hochschule, Halle 14, Stand H77

Mehrtägige Veranstaltungen

Im Hochschulforum, Halle 14, Stand H 77, präsentieren sich während der gesamten Messe verschiedene Hochschulen und laden zu Informationsveranstaltungen und Diskussionen ein.

Weitere Highlights im Ausstellungsbereich Hochschule

Dienstag, 10. Februar
Weiterbildung für Weiterbildner – Der berufsbegleitende Master-Fernstudiengang "Erwachsenenbildung" an der TU Kaiserslautern, Susanne Müller, Technische Universität Kaiserslautern, von 12 bis 12.45 Uhr, Forum Hochschule, Halle 14, Stand H77

Zeitgemäß studieren: Wissenschaftliche Weiterbildung und berufsbegleitendes Studium an der DUW, Dr. Roswitha Grassl, Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW), von 13 bis 13.45 Uhr, Forum Hochschule, Halle 14, Stand H77

Mittwoch, 11. Februar
Am Hochschultag auf der didacta diskutieren namhafte Vertreter aus Bildungspraxis, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zum Thema "Hochschulen mit Profil". Eröffnet wird der Hochschultag von der Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, von 10 bis 16 Uhr, Forum Hochschule, Halle 14, Stand H77

Der Themendienst 3 kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.


didacta 2009 in Hannover – Bildungsgipfel im Flachland

Vom 10. bis 14. Februar 2009 findet zum zehnten Mal die "didacta - die Bildungsmesse" statt. Sie ist die zugleich die größte zentrale Weiterbildungsveranstaltung für Lehrer, Erzieherinnen, Ausbilder und Weiterbildner und deckt alle Bildungsbereiche ab. Die Aussteller warten mit neusten Lernmaterialien, Lernkonzepten und Lernumgebungen auf, in den Foren wird der Fokus auf aktuelle Entwicklungen und Visionen, aber auch auf strittige Themen, gelegt. Für Journalisten bietet die didacta die einmalige Chance, mit den führenden Bildungsexperten aus Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft und Politik ins Gespräch zu kommen.
Mit den drei Ausgaben des didacta Themendiensts werden die Medien über die neuesten Themen und Entwicklungen rund um die didacta 2009 in Hannover informiert. Selbstverständlich können alle Texte kostenfrei für die Berichterstattung genutzt werden. didacta 2009 - die Bildungsmesse vom 10. bis 14. Februar 2009 in Hannover


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