Was Lehrer für einen zeitgemäßen Mathematikunterricht brauchen
PIK AS - Neues Fortbildungsprojekt für modernen Mathematikunterricht in der Grundschule
Mehr zu: Kooperationsschule, Lehrerbildung, Mathematik, Nordrhein-Westfalen, Stiftungen, Weiterbildung, Schule(redaktion/idw)An der Technischen Universität Dortmund startet heute das Fortbildungsprojekt PIK AS. Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist die Unterstützung von Lehrkräften und Lehrerfortbildern bei der Einführung des neuen Mathematiklehrplans von 2008 für die nordrhein-westfälischen Grundschulen. Nach den neuen kompetenzorientierten Vorgaben kommt es in den ersten Schuljahren nicht nur darauf an, Basiswissen wie das Einmaleins zu erwerben, sondern es geht vor allem auch um die Entwicklung von Problemlösefähigkeit. Das Erforschen, Entdecken und Erklären soll in der Grundschule stärker geschult werden.
Mit Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung wird eine Projektgruppe aus Lehrern, Mathematikdidaktikern und Erziehungswissenschaftlern Materialien erarbeiten, die an zwölf Kooperationsschulen erprobt und weiterentwickelt werden. Die so erstellten Tipps und Videos für den Unterricht werden dann in Fortbildungsveranstaltungen sowie über eine eigene Internetseite - und somit auch bundesweit - zur Verfügung gestellt.
"Dieses Engagement passt ideal zur Ausrichtung der Stiftung, die sich seit ihrem Bestehen für Mathematik, die Qualität des Unterrichts und die Qualifikation der Lehrer einsetzt", sagt Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Telekom-Stiftung, die das Vorhaben bis 2012 mit rund 670.000 Euro fördert.
"Wir werden auf vielfältige Weise mit Lehrern, Schulleitern und Lehrerfortbildern in Kontakt treten und ihnen gut zuhören, um herauszufinden, was sie brauchen, um die Umsetzung des Lehrplans und damit zeitgemäßen Mathematikunterrichts angesichts der häufig unterschätzen Arbeitsbelastungen von Grundschullehrern zu realisieren", erläutert Prof. Dr. Christoph Selter von der TU Dortmund, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Wilfried Bos, dem Leiter der IGLU- und der TIMSS-Studie, leitet.
"PIK-AS begleitet die Einführung des neuen Mathematiklehrplans in der Grundschule in idealer Weise. Arbeitsplatznähe, Eigenverantwortung, Problemlösung, Team- und Kooperationsfähigkeit kennzeichnen dieses neue Angebot zur Lehrerfortbildung. Damit unterstützt PIK-AS eine neue Kultur des Mathematikunterrichts", erklärt Schulministerin Barbara Sommer.
Das Projekt PIK AS besteht aus zwei eng verzahnten Teilprojekten und verbindet mathematikdidaktische Inhalte (das Projekt PIK, Prozessbezogene und Inhaltsbezogene Kompetenzen) mit Schulentwicklung (das Projekt AS, Anregung von fachbezogener Schulentwicklung). Die Schulentwicklungsarbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen den Leitungen der beteiligten Schulen, den für die Fortbildungen zuständigen Kompetenzteams des Schulministeriums und der TU Dortmund.
Endlich wird bereits in der Grundstufe zur Problemlösung aufgerufen. Das Problem ist allein aber schon die unnütze Verkomplizierung der Wissenschaft und falsche Grundsätze der Pädagogik/Didaktik! Zum Ersten muss die Grundlogik der Welt, die Dualität auch für eine duale Struktuierung des Faches und damit Übersichtlichkeit und Begreifbarkeit genutzt werden. Zweitens muss den Kindern ab 1. Klasse ihre bis dahin unbewußt entwickelte komplexe logische Denkweise weiterentwickelt werden! Die Pädagogik irrt, erst älteren Schülern komplexes Denken zuzugestehen! Sie sollen nämlich nicht so viel "lernen" müssen, sondern schneller begreifen können und das geht nur beim Lehren in logisch komplexen Sachzusammenhängen! Das Wesen ist kurz gesagt: Mathe ist die Summe/Differenz von 0 und 1 in der Form der Gleichung oder Ungleichung. Alles andere sind Kombinationen oder Spezialfälle davon! Es gibt nur einen einzigen Lösungsweg: Zerlegen (Umformen)+ Gleichartiges Verrechnen!
Dabei wird zu ca. 80% nur umgeformt und 20 % ist wirkliches Rechnen! Das Wesen der Zahlenlehre wird dann aus verschiedenen Sichten nur 2 Mal wiederholt (8.-10 u. 11./12.)
Ulrich Nagel
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