(redaktion/pm) Der neue "Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden" ist jetzt erschienen. Die Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (UBA) hat ihn umfassend überarbeitet und aktuelle Themen ergänzt. Auf 140 Seiten gibt es Tipps und Hilfen gegen Feinstaub, Kohlendioxid, andere chemische Stoffe und akustische Probleme an Deutschlands Schulen.
Für ein gutes Raumklima lässt sich oft mit wenigen Handgriffen sorgen, indem man zum Beispiel richtig und konsequent lüftet und beim Renovieren emissionsarme Produkte verwendet. Die richtige und schonende Reinigung in Schulgebäuden ist ebenfalls entscheidend. Der Leitfaden gibt hierzu Tipps. Ferner enthält er Ratschläge zur richtigen Sanierung und Renovierung eines Schulgebäudes. Ursachen für Luftverunreinigungen in Schulen sind unter anderem zu hohe Kohlendioxidkonzentrationen, weil die Fenster luftdicht verschlossen sind oder zu selten gelüftet wird. Zu viel Feuchtigkeit führt zu Schimmelbefall. Hinzu kommen Schadstoffemissionen aus Baustoffen und Reinigungsmitteln. Feinstaub belastet die Gesundheit der Schüler zunehmend nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch im Klassenraum – ganz egal ob er von außen eingetragen ist oder in der Schule verursacht wird.
Folgen der schlechten Luft sind bei Lernenden und Lehrenden gleichermaßen vor allem Kopfschmerzen, Müdigkeit und mangelnde Konzentrationsfähigkeit. "Gesunde Luft trägt wesentlich zum Lernerfolg bei. Regelmäßiges Stoßlüften in jeder kleinen Pause kann viel helfen", so der Präsident des Umweltbundesamtes , Prof. Dr. Andreas Troge.