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Ergebnisse der PISA-Studie für Erwachsene in vier Jahren

Erste Befragungswelle beginnt 2011/2012

Mehr zu: Deutschland, Forschung, PISA (Studie), Statistik, Sonderthemen
09.04.2009 -

(redaktion/idw) Die PISA-Studie für Erwachsene, das "Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) hat zum Ziel, das Kompetenzniveau Erwachsener im internationalen Vergleich zu untersuchen. Die Studie wird für Deutschland vom GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften koordiniert. Die Publikation der Ergebnisse ist für März 2013 anvisiert.

Wie bei PISA werden die so genannten Human Ressources zeitgleich in 30 Ländern untersucht. Im Unterschied zu PISA ist jedoch das Kompetenzniveau der Erwachsenen im Fokus des Forschungsinteresses. Mit Kompetenzen sind hierbei die Fähigkeiten und Qualifizierungen gemeint, die notwendig sind, um erfolgreich an der Gesellschaft und am Berufsleben teilzunehmen.

Zudem will die Studie Auswirkungen von Kompetenzunterschieden auf soziale und ökonomische Chancen untersuchen. Dabei spielen sowohl diese Einflüsse auf der Ebene des Einzelnen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene eine Rolle. Die Studie soll ähnlich wie die PISA-Studie Grundlage für politische und soziale Interventionen sein.

Damit wird PIAAC ein umfassendes Bild über den aktuellen Zustand auf diesem Gebiet liefern, auf das sich die Länder im globalen Wettbewerb berufen können. Das Ergebnis der Studie bietet eine fundierte Grundlage für mögliche politische und soziale Interventionen, und wird Indikator für die einzelnen Staaten sein. Die Studie wird als Haushaltssurvey in 30 Ländern zeitgleich durchgeführt. Die erste Befragungswelle beginnt 2011/2012.

1 Kommentar (es gelten unsere Kommentarregeln)
von Walter Thomann, am 10.04.2009, 09:29

Ich glaube es nicht, aber der 1. April ist ja vorbei ...

Wann wird der Mensch frei und selbstbestimmt leben können? Schlimm genug, dass wir Kinder durch diese Mühle drehen.

Natürlich lassen sich wieder "gute Gründe" für dieses absurde und Geld verschlingende Unternehmen finden. Wir haben schließlich gelernt alles zu begründen. Wenigstens darin sind Politiker die absoluten Experten.


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