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Berufsbildungs-PISA in den Startlöchern?

Bisher acht Länder interessiert

Mehr zu: Bildungsmonitoring, Duale Ausbildung, Europa, Forschung, Internationaler Austausch, PISA (Studie), Berufliche Bildung
22.06.2009 -

(redaktion) Der PISA-Test für Lehrlinge - hierzulande seit zwei Jahren im Gespräch - nimmt konkretere Formen an, wie die Wirtschaftswoche am Wochenende berichtete. Auf die deutsche Initiative hin hätten sich bereits acht europäische Staaten zusammengeschlossen, um die Qualität ihrer beruflichen Ausbildungsgänge zu überprüfen.

Ermittelt werden soll, was Auszubildende am Ende ihrer Ausbildung beherrschen sowie drei bis vier Jahre danach tatsächlich noch können. Am 1. Juli sollen sich die acht bisher interessierten Länder abstimmen, Ende des Jahres könne die europäische Ausschreibung für das Projekt starten, schreibt die Zeitung. Ergebnisse könnten voraussichtlich im Jahr 2013 vorliegen. Neben Deutschland beteiligen sich nach Angaben des Magazins Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Österreich, die Schweiz und Slowenien.

Starten soll der Test in den Berufen Kfz- Mechatroniker, Industriekaufmann, Altenpfleger und Elektroniker für Betriebs- und Gebäudetechnik beziehungsweise Automatisierungstechnik. Wissenschaftler der Universität Göttingen entwickeln und überprüfen dazu bereits seit dem vergangenen Jahr Testmethoden. Dabei sollen betriebliche Simulationsverfahren Arbeitsvorgänge so abbilden, dass sich die über das deutsche Berufsausbildungssystem zu vermittelnden Kompetenzen umfassend und detailgenau darstellen und evaluieren lassen.

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