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Deutsche UNESCO-Kommission fordert Inklusion in Kitas

Bund, Länder und Kommunen sollen Rahmenbedingungen verbessern

26.06.2009

(redaktion/pm) Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) hat heute auf ihrer 69. Hauptversammlung an Bund und Länder appelliert, Inklusion als verbindliches Ziel der frühkindlichen Bildung zu definieren, die Qualität frühkindlicher Bildung zu sichern und Standards zu entwickeln, damit das Ziel Inklusion erreicht werden kann.

"Unabhängig von Geschlecht, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, besonderen Lernbedürfnissen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen müssen allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entwickeln", heißt es in der Resolution. Bund und Länder sollen gemeinsam mit Kommunen, Trägern und Institutionen die Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen verbessern, unter anderem durch mehr Ganztagsbetreuung, adäquate Personalschlüssel, Gruppengrößen und Öffnungszeiten sowie durch Raumstandards.

Das Konzept der Inklusion, das die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Lernenden in den Mittelpunkt rücke und Vielfalt als Chance für Lern- und Bildungsprozesse begreife, werde von der DUK begrüßt, heißt es weiter. Inklusive Bildung erfordere flexible Bildungsangebote und dementsprechende strukturelle und inhaltliche Anpassungen in allen Bereichen des Bildungssystems unter Einschluss der frühkindlichen Bildung. Inklusion müsse die Leitidee der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung sein.


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