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NRW-FDP: G-8-Abitur überfordert Schüler

Politiker verärgert über Schulministerin

Mehr zu: G8, Gymnasium, Individuelle Förderung, Lehrplan, Nordrhein-Westfalen, Schule
10.08.2009 -

(redaktion/ots) - Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres streitet die Düsseldorfer Regierungskoalition über ihre Bildungspolitik. FDP-Fraktionschef Gerhard Papke lastet Schulministerin Barbara Sommer (CDU) einen "schweren Fehler" an, weil sie zu wenig unternehme "zur Entkrampfung des G-8-Abiturs".

Der liberale Politiker sagte heute dem "Kölner Stadt-Anzeiger" :"Ich rate dem Ministerium dringend, das Unmutspotenzial in den Familien beim G-8-Abitur nicht zu unterschätzen". Er sei "wirklich verärgert, dass das Schulministerium unseren Vorschlag nicht eines Blickes würdigt." Viele Schüler und Eltern hätten "das Gefühl der Überforderung". Deshalb müssen, so Papke, "die Lehrpläne weiter entschlackt werden. Da muss noch mehr geschehen."

Vor allem aber fordert die FDP, dass "künftig Hausaufgabenbetreuung in der Schule stattfindet". Dafür sollen die 12 Ergänzungsstunden eingesetzt werden, die jede Schule zur Verfügung hat, mittlerweile aber nicht mehr für individuelle Förderung einsetzt, sondern nach FDP-Beobachtung vielfach für zusätzlichen Fachunterricht.

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