(redaktion/pm) Die EU-Mitgliedstaaten sehen derzeit keine Notwendigkeit, vorsorgliche Massenschließungen von Schulen vorzunehmen. Das hat der EU-Gesundheitssicherheitsausschuss jetzt erklärt.
Die Mitgliedstaaten empfehlen allerdings, zur Verzögerung der Virusübertragung örtlich begrenzt Schulen zu schließen, wenn bei den Schülern Infektionen festgestellt werden.
Dieses Vorgehen, so die EU sei natürlich nur sinnvoll, wenn es rechtzeitig erfolge. Damit Schulschließungen wirksam seien, müssten sie zudem von weiteren Maßnahmen flankiert werden, insbesondere um sicherzustellen, dass die Kinder auch nicht anderswo zusammentreffen.
Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat eine wissenschaftliche Stellungnahme zu Schulschließungen abgegeben.