Auf der Frankfurter Buchmesse 2009 plädierten im Forum Bildung für den offensiven Einsatz neuer Medien und Lernwerkzeuge in der Schule:
Olaf Kleinschmidt, Pädagoge und Medienexperte , Preisträger für innovativen Unterricht: "Wenn man das Whiteboard als Basisgerät und als Werkzeug betrachtet, mit dem man andere Prozesse organisieren kann, die dann auch eine Wechselwirkung ergeben, dann sieht man automatisch, (….,) dass es keine Zunahme des Frontalunterrichts gibt."
Dr. Sami Rabieh, Initiative D21, Bereich Bildung: "Wir sehen das als eine umfassende Handlungskompetenz in unserer heutigen Gesellschaft. … Da stellt sich die Frage, in welcher Welt leben die Lehrer und wie konnte es geschehen, dass in der Schuleein Ort entstanden ist, an dem Medienkompetenz praktisch nicht vorhanden ist."
Markolf Heimann, Braingame Publishing, Geschäftsführer: "Unsere Aufgabe sehen wir darin, echte interaktive Anwendungen zu machen und zwar nicht in unserem Kämmerlein, sondern in enger Zusammenarbeit mit Lehrern, aber auch mit Schülern, …., also bessere, interaktivere, mediengerechtere Anwendungen für die neuen Technologien zu entwickeln."
Oliver Flade, Stiefel Group Europe (Öffentlichkeitsarbeit): "Wir sehen es als Lehrmittelverlag nicht als unsere Aufgabe an, dafür zu sorgen, dass in jedem Klassenzimmer ein Whiteboard steht. …. Wir haben die Aufgabe, einen leichten Einstieg zu entwickeln für den Lehrer, also etwas, womit er gern arbeitet."