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Deutscher Schulpreis 2010: Fünfzehn Schulen nominiert

12.03.2010

Aus insgesamt 162 Bewerbungen hat eine unabhängige Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren jetzt fünfzehn Schulen für den Deutschen Schulpreis 2010 nominiert. Sprecher der Jury ist Professor Peter Fauser vom Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Jena.

Die für den mit insgesamt 230 000 Euro dotierten Preis nominierten Schulen reisen mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern zur Preisverleihung nach Berlin. Am 9. Juni 2010 ehrt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Preisträger in der Sankt-Elisabeth-Kirche.

Grundlage des Deutschen Schulpreises ist ein umfassendes Bildungsverständnis. Dabei orientiert sich die Jury an sechs Qualitätsbereichen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Um die Innovationskraft der Preisträger für die Schulentwicklung in Deutschland zu nutzen, gehören die ausgezeichneten Schulen für drei Jahre der Akademie des Deutschen Schulpreises an.

Insgesamt werden sieben Schulen ausgezeichnet: Der Hauptpreis ist mit 100 000 Euro ausgestattet; vier weitere Preise sind mit je 25 000 Euro dotiert. Außerdem werden zwei Sonderpreise in Höhe von je 15 000 Euro vergeben: Der "Preis der Jury" würdigt eine Schule, die unter ungewöhnlichen, oft ungünstigen Bedingungen Hervorragendes leistet. Der "Preis der Akademie" ehrt eine Schule, die auf einem besonderen Gebiet mit ihrer eigenen "pädagogischen Erfindung" Außergewöhnliches vollbringt.

Seit 2006 schreiben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung den Deutschen Schulpreis aus. Medienpartner sind der stern und die ARD. Der Deutsche Schulpreis ist der größte und mit insgesamt 230 000 Euro der höchstdotierte Schulwettbewerb in Deutschland.

Der Deutsche Schulpreis 2010 – Die Nominierten

(sortiert nach Bundesland)


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