(red/pm) Beim Kongress "Eine Schule für Alle", der vom 12. bis 14. März in Köln stattfand, haben die Anwesenden die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker aufgefordert, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen nachzukommen und die notwendigen Schritte zu einer Schule für alle in einem inklusiven Schulsystem einzuleiten.
In einer Erklärung wenden sich die Kongressteilnehmer in deutlicher Form gegen das gegliederte deutsche Schulsystem, das ihrer Ansicht nach gegen humane und demokratische Grundsätze und internationale menschenrechtliche Übereinkünfte verstößt. Sie betonen, dass die angeblich begabungs- und leistungsgerechte Sortierung von Schülern auch heute noch weitgehend die soziale Stellung der Eltern abbilde. Nach Ansicht der Kongressteilnehmer kann nur gemeinsames Lernen in einer Schule für Alle die immer wieder beklagten "Barrieren in den Köpfen" auflösen.
Eine Schule für Alle stört ihrer Überzeugung nach nicht das Lernen, sondern ist lernfördernd für alle Kinder. Eine Schule für Alle, so heißt es, ermöglicht Lernerfolge auf hohem Niveau und fördert individuelleLeistungen.