(red) An Nahtstellen des Bildungssystems kommt es auf Anschlussfähigkeit an, die auf verlässliche Dokumentationen der bisherigen Bildungs- und Lernentwicklungen angewiesen ist. Ein Symposion auf der diesjährigen didacta hat dieses Thema in acht Fachvorträgen behandelt.
Die Grundlagen des pädagogischen Beobachtens, Diagnostizierens und Dokumentierens stellt Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan von der Ludwig-Maximilian-Universität München in ihrem Beitrag vor. Über computerbasierte Schulanfangsdiagnostik und die Nutzung dieser Informationen für den Anfangsunterricht berichtet Prof. Dr. Gabriele Faust von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Und Dr. Ulrike Graf von der TU Dresden belegt das Potenzial der Bildungs- und Lerngeschichten für die Kooperation zwischen Kindergarten und Schule.
In einem weiteren Symposion ging es um die Frage "Gewalt im Netz - Was können wir tun?" Als Antwort auf die negativen Auswirkungen der Mediengewalt vor allem auf Schulleistungen und Persönlichkeitsentwicklung von Jungen präsentiert Prof. Dr. Christian Pfeiffer zehn Vorschläge, wie Politik und Pädagogik reagieren sollten. Und Prof. Dr. Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf legt Ergebnisse eines Forschungsprojekts zum Thema Computersucht vor.
Die Fachvorträge aus beiden Symposien stehen jetzt auf der Internetseite des VdS Bildungsmedien zum kostenlosen Download zur Verfügung.