Naturwissenschaftlichen Unterricht verbessern
Bildungsexperten aus 27 Nationen gründen den Verein Science on Stage Europe
Mehr zu: Europa, MINT-Fächer, Naturwissenschaften, Unterrichtsgestaltung, Schule(red/pm) - Gemeinsam den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht in Europa zu verbessern, dieses Ziel haben sich Repräsentanten aus Bildungspolitik, Lehrkräfte und Didaktiker aus 26 europäischen Ländern und Kanada gesetzt.
Mit der Gründung des Vereins Science on Stage Europe e.V. (SonSEu) mit Sitz in Berlin soll die seit mehr als zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit weiter professionalisiert werden.
"Was SonSEu von den zahlreichen anderen MINT-Initiativen abhebt und einzigartig in Europa macht, ist der Erfahrungsaustausch und die praktische Zusammenarbeit von Lehrkräften aus 26 europäischen Ländern und Kanada unter dem Motto ´Von Lehrkräften für Lehrkräfte`", erklärt Stefanie Schlunk, Vorsitzende des Vereins. "Wir wollen möglichst viele Schüler für naturwissenschaftlich-technische Inhalte begeistern, indem wir vorbildliche Unterrichtsbeispiele und Experimente aus ganz Europa zusammentragen und über Events und Fortbildungen an Lehrkräfte verbreiten", ergänzt Rosa Maria Ros, die Spanien vertritt.
Diese selbst organisierte Basisarbeit startete, nachdem die Förderung der Science on Stage Bildungsfestivals durch die Europäische Kommission 2008 planmäßig endete. Inzwischen erreicht das Netzwerk von Science on Stage Europe rund 40.000 Lehrkräfte in ganz Europa.
Die Bildungsfestivals stellen den Höhepunkt der europäischen Aktivitäten dar: Rund 350 Lehrkräfte aus Europa kommen alle zwei Jahre zusammen, um besonders gelungene, praktische Unterrichtsprojekte auszutauschen und mit in den eigenen Unterricht zu nehmen. Das nächste Festival plant der Verein als polnisch-deutsche Kooperationsveranstaltung vom 25.-28. April 2013 in Slubice und Frankfurt (Oder) unter dem Motto "Crossing Borders in Science Teaching".
Derzeitiger Hauptförderer ist der Arbeitsgeberverband GESAMTMETALL im Rahmen seiner Nachwuchsinitiative THINK ING.
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