Lehrer fit machen für die Inklusion
Weiterbildungsstudiengang in Deutschland und der Schweiz
Mehr zu: Heterogenität, Inklusion, Niedersachsen, Weiterbildung, Weiterbildung(idw/red) Der erste Weiterbildungsstudiengang "Inklusive Pädagogik und Kommunikation" ist jetzt an der Universität Hildesheim gestartet. Im deutschsprachigen Raum existiert kein Studiengang vergleichbarer Art, der Lehrkräfte im Bereich der "Inklusiven Pädagogik" aus- und fortbildet und somit die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umsetzt.
Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung hat sich Deutschland 2009 dazu verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu verwirklichen. Seitdem warten Kinder und Eltern auf die Umsetzung. Die niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf zum "Gesetz zur Herstellung des Rechtsanspruchs auf inklusive Beschulung" am 01.11.2011 im Landtag vorgestellt. "Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen sollen an allen Schulen gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern erzogen und unterrichtet werden. Welche Schulform sie besuchen, entscheiden die Erziehungsberechtigten."
Berufsbegleitend
Noch aber fehlt es an umfassenden Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte. Das Weiterbildungszentrum der Stiftung Universität Hildesheim gehört neben dem Schweizer Institut Unterstrass in Zürich zu den einzigen Hochschulen im deutschsprachigen Raum, an denen Lehrkräfte, Schulleiter und Erzieher umfassend und im Rahmen eines eigens dafür konzipierten berufsbegleitenden Master-Studiengangs in Theorie und Praxis der Inklusiven Pädagogik unterrichtet und ausgebildet werden.
"Unser Ziel ist es, Lehrkräfte systematisch in die Formen eines 'inklusiven Unterrichts' einzuführen. Dazu braucht es vor allem kommunikative Kompetenzen und die Implementierung des 'inklusiven Gedankens' in das Schulsystem", betont Dr. Margitta Rudolph, Leiterin des Weiterbildungszentrums der Universität Hildesheim.
Die Lehrkräfte stärken
An der Universität Hildesheim startete zum Wintersemester 2011/12 der erste Durchgang des berufsbegleitenden Master-Studiengangs mit 24 Studierenden aus Deutschland und der Schweiz. Der Studiengang führt die Erkenntnisse der Heterogenitätsdebatte zusammen und vermittelt Grundlagenwissen im Umgang mit den Ansätzen der "Inklusiven Pädagogik" in der Schule. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen der Umgang mit Heterogenität und Konflikten, Diagnostik, Kommunikation oder das Classroom-Management in heterogenen Gruppen.
"Wir wollen Lehrkräfte stärken, damit sie die Potenziale aller Kinder besser erkennen und ihnen Mut machen, unabhängig von ihren persönlichen Rahmenbedingungen ihre Chancen zu nutzen", so Britta Ostermann, die den Studiengang koordiniert und inhaltlich begleitet.
Die Stiftung Universität Hildesheim hat den berufsbegleitenden Master-Studiengang "Inklusive Pädagogik und Kommunikation" in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Zürich, Institut Unterstrass, konzipiert. Mit der Universität Bozen (Südtirol) und der PH Innsbruck (Österreich) wird eine Kooperation angestrebt. Der Weiterbildungsmaster ist länderübergreifend angelegt. Die Module sind auch einzeln als Zertifikatsabschluss studierbar. Interessierte können sich unter [www.uni- hildesheim.de/inklusion](http://www.uni- hildesheim.de/inklusion) informieren und bewerben.
Aus der Gebührenordnung zu diesem Weiterbildungsstudiengang:
(3) Die Studiengebühren werden für den gesamten Studiengang oder modulbezogen erhoben.
1. Für jede belegte Lehrveranstaltung in den Modulen des Weiterbildungsstudienganges Inklusive
Pädagogik und Kommunikation ist eine Gebühr in Höhe von 500,00 € zu entrichten.
2. Bei Buchung des gesamten Studiengangs kostet dieser insgesamt (einschließlich des Moduls
Masterarbeit) 5.340,00 €.
[...]
Bei Buchung des gesamten Studiengangs muss der volle Betrag vor Einschreibung in das erste Semester eingegangen sein.
www.uni-hildesheim.de/index.php?id=6693
Wir brauchen dringend Lehrer, die kompetent inklusiven Unterricht erteilen und als Multiplikatoren wirken können. Aber DAS scheint mir nicht der richtige Weg!
Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...Hochschule
Weniger Gasthörer an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2011/2012
Wiesbaden, 22.05.2012. 34 600 Gasthörerinnen und Gasthörer besuchten im Wintersemester 2011/2012 Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging die Anzahl der Gasthörer im Vergleich zum vorhergehenden Wintersemester um 10,4 % zurück. Ursachen für den ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback