ANZEIGE
Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 02.09.2014, 17:08
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken_bw
  • Email_go_bw
Artikel | Bilder
Belgien

Digitales Geschichtsbuch für alle Sekundarschulen

Schüler deutschsprachiger Schulen in Belgien lernen mit dem "mBook-Geschichte"

Mehr zu: E-Book, E-Learning, Geschichtsunterricht, Schulbuch, Unterrichtsmaterial, Schule
04.12.2012 -

(red/idw) Ab dem kommenden Schuljahr wird in allen Sekundarschulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens ein neues multimediales Geschichtsbuch zum Einsatz kommen, das in Zusammenarbeit mit der Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte (Prof. Dr. Waltraud Schreiber) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt entwickelt wurde. "Die DG wird damit die erste Region Europas sein, in der flächendeckend mit einem multimedialen Schulbuch gearbeitet wird", erklärte Unterrichtsminister Oliver Paasch bei einer Pressekonferenz in Eupen.

Das so genannte "mBook-Geschichte" funktioniert auf Basis eines Tablet-PC. Neben den üblichen Schulbuchelementen wie Texten, Grafiken und Einzelbildern können die Schüler künftig auch mit Filmen, Animationen, Tondokumenten und Bilderserien arbeiten. Die Themen werden dabei so arrangiert, dass sie Schüler bei der Entwicklung ihrer Frage- und Orientierungskompetenz unterstützen. Aktualisierungen des Inhalts sind per Mausklick möglich. Eine zweite Ebene, die es neben der lehrplankonformen Darstellungsebene gibt, erlaubt es den Schülern, insbesondere historische Sach- und Methodenkompetenz auszubauen und eigenen Fragen nachzugehen.

Modern ist aber nicht nur das Medium, sondern auch der didaktische Ansatz, den es verfolgt. "Geschichte denken statt pauken", ist schon lange das Credo der Eichstätter Professur. "Die Schüler sollen mit Hilfe des mBooks in einem kompetenzorientierten Unterricht dabei unterstützt werden, sich zu mündigen, historisch kompetenten, weltoffenen und zugleich heimatverbundenen Bürgern zu entwickeln", erläutert Prof. Waltraud Schreiber. Faktenwissen sei zwar wichtig, aber kein Selbstzweck. "Fakten sind nötig, um einen Zusammenhang zu verdeutlichen – und genau um diesen Zusammenhang geht es."

Um zu testen, ob mit dem mBook die hohen Vermittlungsziele im Unterricht erreicht werden, begleitet die Professur für Theorie und Didaktik das Projekt nach der flächendeckenden Einführung des multimedialen Schulbuchs im September 2013 in einem Forschungsprojekt. Zusammen mit dem Bildungsforscher Prof. Dr. Ulrich Trautwein wird eine Studie zur Wirksamkeit des multimedialen Geschichtsbuchs durchgeführt. Auch in dieser Hinsicht ermöglicht das mBook-Geschichte aus Eichstätt ein Pilotprojekt.

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

Cb99966c52c4f8403659feb05f322e824b2d8b35
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

Weltgemeinschaft wird Analphabetenrate bis 2015 nicht halbieren

Bonn, 02.09.2014. Die Zahl der Analphabeten bleibt weltweit weiterhin hoch. 781 Millionen Erwachsene können nicht lesen und schreiben. Darauf macht die Deutsche UNESCO-Kommission anlässlich des UNESCO-Welttags der Alphabetisierung am 8. September aufmerksam. Das Ziel der Weltgemeinschaft, bis 2015 die ...

Schule

Bewerbungsstart: Jakob Muth-Preis für inklusive Schulen

Berlin, 01.09.2014. Ab heute können sich inklusive Schulen erneut um den Jakob Muth-Preis bewerben. Der Preis zeichnet seit 2009 Schulen aus, die inklusive Bildung beispielhaft umsetzen und so allen Kindern die Möglichkeit eröffnen, an hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre individuellen Potenziale zu ...

Berufliche Bildung

Muss das Vorbild weiblich sein?

27.08.2014. Wann entscheiden sich Mädchen für Männerberufe? Wohl vor allem dann, wenn sie im Elternhaus Kontakt zu Maschinenbauern, Informatikern und Autoschraubern haben. Mädchen stehen heute so gut wie alle Berufe offen. Sie entscheiden sich jedoch nach wie vor selten für technische und ...
in

+ + + AKTUELLE MELDUNGEN IM ÜBERBLICK + + +
Aus unserem Videokanal didacta-bildungsklick.TV:


ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung