Digitale Schulbücher – so funktioniert´s
didacta Themendienst 2013 über das virtuelle Buchregal
Mehr zu: didacta - die Bildungsmesse, E-Book, E-Learning, Open Educational Resources, Schulbuch, SchuleAnalog oder digital? Buch oder PC? Die Frage stellt sich bei Bildungsmedien schon lange nicht mehr. Inzwischen stehen auch die ersten digitalen Schulbücher im virtuellen Buchregal.
Das Projekt "Digitale Schulbücher" des Verbands Bildungsmedien e.V. stellt derzeit mehr als 500 Titel für über 40 Fächer zur Verfügung, abgestimmt auf die rund 3.000 Lehrpläne in Deutschland. Ob zu Hause oder in der Schule, bei den Hausaufgaben, der Unterrichtsvorbereitung oder vor der Klasse: von überall kann auf das digitale Schulbuch zugegriffen werden.
Gegenwärtig lassen sich diese Bücher ähnlich wie ein PDF-Dokument bearbeiten: Die Inhalte können durchsucht werden, die Nutzer können Notizen einfügen, Lesezeichen setzen, Texte markieren, Linien zeichnen oder Teile einer Buchseite abdecken. Auch Audios oder Videos sind bereits in dem einen oder anderen Buch vorhanden.
Die Funktionalitäten sollen in den kommenden Monaten erweitert werden, ebenso die Plattformen. Derzeit können die digitalen Schulbücher auf Windows-, Linux- und auf Mac-Rechnern genutzt werden. Die Versionen für iPad und Android sollen im Laufe des Jahres folgen.
Über die Funktionen, die Vorteile und die Weiterentwicklung des digitalen Schulbuchangebots informierte Björn Seipel vom Verband Bildungsmedien auf dem diesjährigen Deutschen Lehrertag in Mannheim. Unser Video zeigt einige Ausschnitte:
Links
Plattform Digitale Schulbücher
Video: Digitale Schulbücher auf der didacta 2012
Dazu auf der didacta, 19.-23. Februar 2013 in Köln
Der Verband Bildungsmedien e.V. (VBM) präsentiert während der gesamten Messe das Portal Digitale Schulbücher, Halle 6, Stand D50/E51. Und die Schulbuchverlage informieren ebenfalls während der gesamten didacta auf ihren Ständen und in Workshops über ihr Angebot an digitalen Schulbüchern.
Forum Unterrichtspraxis Halle 9, Stand D30/ E31
Konzepte und Erfahrungen zum Einsatz eines digitalen Schulbuchs im Mathematikunterricht
Dienstag, 19. Februar 2013, 12 bis 13 Uhr
Das Schulbuch ist gerade im Mathematikunterricht ein besonders zentrales Medium. Doch immer lauter wird die Forderung, Medien digital anzubieten - letztlich stellt sich die Frage, ob man auf das Schulbuch in seiner jetzigen Form verzichten könnte. Im Vortrag wird im ersten Schritt die Rolle des Schulbuchs im Mathematikunterricht des Gymnasiums erläutert. Anschließend werden erste Ergebnisse einer Fallstudie vorgestellt, die in einem iPad-Kurs durchgeführt wurde, in der das klassische Schulbuch durch ein digitales Medium ersetzt wurde.
Referent Andreas Pallack - Studiendirektor am Aldegrever-Gymnasium in Soest, Lehrerausbilder an der Universität Bielefeld und am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL Hamm)
Die learn:line NRW. - Digitale Lernmittel für aktives Lernen
Um individuelles Lernen zu unterstützen benötigen Pädagoginnen und Pädagogen gut konzipierte Lern- und Bildungsmedien: Materialien, mit denen sich üben lässt, die den Kompetenzerwerb der Lernenden fördern und die die Lehrkräfte in ihrer Unterrichtsvorbereitung entlasten. Vor diesem Hintergrund wird die learn:line NRW. (www.learnline.nrw.de) als eine maßgeschneiderte Serviceleistung für Lehrerinnen und Lehrer präsentiert.
Referent: Lothar Palm, Medienberatung NRW
Forum Bildung Halle 6, Stand D48/ E49
Welches ist die beste Schule der Zukunft?
Dienstag, 19. Februar 2013, 15 bis 16 Uhr
Eltern und Gesellschaft haben hohe Erwartungen an die Schule – an die heutige, an die Schule der Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler sollen darin Lernkompetenzen, soziale wie persönliche Kompetenzen entwickeln, sie sollen medienkompetent sein. Schule und Unterricht sollen sich zugleich drastisch verändern: Jugendliche sollen für das "peer-to-peer-teaching" gewonnen werden, Lehrer sollen sich in die neue Rolle des "Navigators" entwickeln. Neue Formen der Schulorganisation sollen an die Stelle der alten treten, alternative Bildungskonzepte umgesetzt werden. "Ohne digitale Bildung keine gesellschaftliche Teilhabe" lautet eine Begründung. Ist das die Zukunft der Schule? Sind diese Forderungen realistisch und sinnvoll?
Teilnehmer: Tilo Knoche, Geschäftsführung Ernst Klett Verlag, Bernhard Michel, Vorsitzender des Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V., Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Rhein-Ruhr Universität Bochum
Welche Schule braucht die digitale Bildungswelt?
Donnerstag, 21. Februar 2013, 16:30 - 17:45
Digitale Technologien werden den Lernort Schule verändern: Interdisziplinäre Projekte, virtuelles Klassenzimmer und Lernvideos als Hausaufgaben. Womöglich werden außerschulische Lernorte bedeutender als die klassische Schule werden? Wer lernt künftig wann, wo und wie? Wie soll, kann und muss sich das bestehende System Schule daran anpassen?
Teilnehmer: Klaus Hebborn, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Christian Spannagel, PH Heidelberg, Michael Thessel, Leiter der Medienberatung NRW, Frank Tscherwen, Bildungshaus Schulbuchverlage
Lehrkraft 3.0: Auf dem Weg in die digitale Zukunft
Samstag, 23. Februar 2013, 12.30 bis 13.45 Uhr
Digitale Technologien sind an den Schulen präsent. Von den Lehrkräften wird der kompetente Umfang damit erwartet. Wie werden die digitalen Bildungsmedien den Arbeitsalltag der Lehrkräfte verändern? Führen sie zu besseren Lehrer- und Schülerleistungen? Wie kann die Medienkompetenz der Lehrkräfte verbessert werden? Muss sich die Lehrerausbildung verändern? Welche Verantwortung trägt die Schulverwaltung?
Teilnehmer: Wolf-Rüdiger Feldmann, Geschäftsführung Cornelsen Schulverlage, Dr. Ulrich Heinemann, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Eva Matthes, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät Universität Augsburg, Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverband. Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Rhein-Ruhr Universität Bochum
Forum didacta aktuell Halle 4, Stand D20/ E21
Vom Schulbuch zum eBuch - Wie sieht das moderne Schulbuch aus?
Freitag, 22. Februar 2013, 13 bis 14 Uhr
Aus dem Unterricht der Zukunft sind digitale Lehr- und Lernwerkzeuge - inklusive digitale Schulbücher - nicht wegzudenken. Wie sollten diese Medien beschaffen sein, was gibt es bereits auf dem Markt und wohin geht die Entwicklung? Wer ist Treiber, wo gibt es Hemmnisse? Wie sind die Erfahrungen im Schulalltag mit curricularen digitalen Lehr- und Lernmaterialien? Lässt sich durch deren Einsatz ein pädagogischer Mehrwert erzielen? Armin Himmelrath, Medienbüro Köln (Moderation) im Gespräch mit Holger Tuletz, Geschäftsentwickler New Business, Cornelsen Schulverlage und Hans Ruthmann, Schulleiter der Gesamtschule Königsborn, Unna, an der jede Schülerin, jeder Schüler über ein Notebook verfügt. Ein Praxisbericht.
Congress Centrum
Freie Bildungsinhalte (OER) für den Unterricht: die Angebote der deutschen Bildungsserver
Freitag, 22. Februar 2013, 14 bis 14:45 Uhr, Konferenzraum K, Congress Centrum Nord
Mit freien Bildungsinhalten (Open Educational Resources = OER) können Lehrkräfte digitale Bildungsmedien direkt im Unterricht verwenden, sie mit anderen teilen und vorhandene Inhalte zu eigenen Unterrichtsmaterialien neu zusammenstellen, ohne dadurch ein rechtliches Risiko einzugehen. Mit der Vergabe von Creative-Commons-Lizenzen können Inhalte in verschiedenen Abstufungen in Bildungskontexten unbedenklich weiterverwendet werden. Der Deutsche Bildungsserver, die Landesbildungsserver und das Learning Lab der Universität Duisburg-Essen stellen Online-Dienste bereit, die zum einen mit dem gemeinsamen Ressourcenpool ELIXIER eine gezielte Suche nach einer Vielzahl von OER von einem Ort aus ermöglichen und darüber hinaus mit Edutags ein Werkzeug bieten, mit dem geeignete Bildungsinhalte individuell oder in Arbeitsgruppen gesammelt, organisiert und bewertet werden können - so genanntes Crowdsourcing - und damit für eine größere Community der Bildungspraxis auffindbar werden. Teilnehmer: Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver Wiss. Mitarbeiter, Richard Heinen, Learning Lab, Universität Düsseldorf-Essen, Hans Rauch, Hessischer Bildungsserver
Berufliche Bildung
Studie: Neue Zuwanderer immer besser ausgebildet
24.05.2013. (dpa). Einwanderer in die Bundesrepublik haben laut einer Studie inzwischen ein höheres Bildungs- und Qualifikationsniveau als die deutsche Bevölkerung. So haben heute 43 Prozent der Neuzuwanderer zwischen 15 und 65 Jahren einen Meister, Hochschul- oder Technikerabschluss. Bei den Deutschen ohne ...Schule
Viele Vertretungslehrer im Sommer arbeitslos
23.05.2013. (dpa) – Einige tausend befristet angestellte Lehrer fallen einem Zeitungsbericht zufolge jedes Jahr während der Sommerferien in die Arbeitslosigkeit. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) meldeten sich in den Ferienmonaten 2012 deutschlandweit 5400 Lehrer zusätzlich arbeitslos, wie ...Hochschule
Hochschulen gaben im Jahr 2011 knapp 44 Milliarden Euro aus
Wiesbaden, 22.05.2013. Im Jahr 2011 gaben die deutschen öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen 43,8 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 6,1 % mehr als im Jahr 2010 (41,2 Milliarden Euro). Der Ausgabenzuwachs ist ...@bildungsklick folgen view more »
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vom 15 bis 17.11. 2013 in Wolfsburg.
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