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Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen und Anmerkungen
Mehr zu: Bildungschancen, Erzieherinnenausbildung, Frühkindliche Bildung, Nordrhein-Westfalen, Schulentwicklung, Kindergarten / Vorschule, Schule22.07.2010 Zusammenfassung und Anmerkungen zum Koalitionsvertrag von NRW-SPD und Bündnis 90/Die Grünen NRW in der Fassung vom 6. Juli 2010
(Gerhard Stranz) Mit dem nach nur 15 Tagen und vier Verhandlungsrunden ausgehandelten Vertrag legen die Fraktionen den Gremien der Landesparteien für die Beschlussfassungen am 11./12.7.2010 ein Vertrag vor, mit dem eine Minderheitsregierung Verantwortung für NRW übernehmen will. Nach dem Wahlergebnis der Landtagswahl am 9.5.2010 und den Sondierungen zwischen den jetzt 5 Landtagsfraktionen, war keine absolute Mehrheit für eine Regierungsbildung im Landtag zustande gekommen.
In der nachfolgenden Ausarbeitung wird versucht,
- zentrale Aussagen für das beabsichtigte politische Handeln herauszufiltern,
- schwerpunktmäßig die beabsichtigten Vorhaben im Elementarbereich des Bildungswesens darzustellen und
- die Aussagen, soweit möglich, im Verhältnis mit den Ankündigungen in den Wahlprogrammen der beiden Parteien zu vergleichen,
- auf fehlende Aussagen zu drängenden Problemstellungen aufmerksam zu machen und
die Aussagen im Zusammenhang mit der bisherigen Entwicklung, den gemachten Erfahrungen und den in der Praxis bereits deutlich gewordenen Notwendigkeiten kritisch zu betrachten. Angesichts der Kurzfristigkeit der Erarbeitung der Koalitionsvereinbarung und der bei der Erarbeitung noch nicht erfolgten Einbeziehung von Dritten zur gemeinsamen Ausgestaltung, kann es sein, dass einige Formulierungen zunächst nur als grobe Orientierung angesehen werden, die einer späteren fachlichen Differenzierung bedürfen. Insofern wird in den Anmerkungen auch auf "widersprüchliche" Aussagen aufmerksam gemacht.
Koalitionsvertrag von NRW-SPD und Bündnis 90/Die Grünen NRW in der Fassung vom 6. Juli 2010 (PDF)
- Anmerkungen zum Koaltionsvertrag - von Gerhard Stranz (PDF)
Da haben die Grünen ja mal wieder vielen gezeigt, wie es gehen kann! Und der fiese Bundesbürger ist nicht so einfach zu beeinflussen, wie es die Politiker in der Bundeshauptstadt gern hätten. Aber was ist geschehen? Ganz einfach: Die Mehrheit der Einwohner hält den Anti-Atomkraftwerk-Kurs der Bundesregierung für plumpe Wahlkampftaktik und genau deshalb haben viele Staatsbürger in Baden-Würrtemberg das Original gewählt: Die Grünen. Und was sagt uns das? Liebe Politiker, ihr müsst euch schon etwas mehr bemühen und uns nicht für blöd verkaufen - wir sind in der Lage, ganz genau sehen, was eine nachhaltige eigene Meinung ist und wer sein Fähnchen bloß in den Wind hält. Da können Parteien wie die Union noch so viele Aufkleber bei fairposter.de drucken wie sie können, es hat keine Sinn.
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