An den hessischen Berufsschulen gibt es zu wenig Lehrkräfte immer vielfältiger werdenden Aufgaben, die dort zu erledigen sind. Eine vom hessischen Kultusministerium eingesetzte Arbeitsgruppe, so berichtet heute die Frankfurter Rundschau, habe festgestellt, dass 624 zusätzliche Stellen notwendig sind, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Das seien rund acht Prozent der aktuellen Zuweisung. Der Mangel gehe zu Lasten des Unterrichts. So erhielten Auszubildende, die die Berufsschule an zwei Tagen in der Woche besuchen, dort in aller Regel lediglich zehn statt der vorgeschriebenen zwölf Unterrichtsstunden.