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50.000 Studienplätze fehlen
Mehr zu: Fachkräftebedarf, Hochschulpakt, Studienplatzbörse, Studienwahl, Wintermantel, Hochschule17.07.2011 Der Hochschulpakt sei zu knapp berechnet, erklärt die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, in der Tagesschau. Ihre Rechnung: Zum Wintersemester 2005 hätten sich 360.000 Studienanfänger eingeschrieben. In diesem Jahr rechnet man mit 500.000 Studienanfängern. Dem stünden aber lediglich 90.000 neu geschaffene Plätze gegenüber. Es blieben also noch ungefähr 50.000 Plätze unfinanziert. Dafür forderten die Hochschulen zusätzliche Mittel. Es gehe dabei nicht nur darum, dem Einzelnen einen Studienplatz zu sichern, so Wintermantel weiter, es gehe um die Zukunft der Volkswirtschaft. Auf dem Arbeitsmarkt gebe es einen dramatischen Fachkräftemangel und es brauche dringend mehr Hochschulabsolventen.
an unserer Uni läuft es folgender Maßen ab: die Politik schickt immer mehr Studenten in die wenigen Studienfächer, obwohl es in manchen Fächern wie Biologie und Geschichte schlechte Berufsaussichten gibt, vor allem mit nem Bachelor. Und die Unis wollen diese eigentlich nicht haben und haben keine Kapazitäten mehr und prüfen deshalb in den ersten Semestern möglichst viele wieder raus bzw. sind froh darüber, wenn dann viele wieder gegangen sind -- wirklich sinnvoll.
und ich kenne mittlerweile 3 arbeitslose Historiker, da viele Studienfächer in DE primär auf den öffentl. Dienst als Arbeitgeber ausgerichtet waren.
und dann vergleicht dieses Land auch noch seine Studienquoten mit Gesamtschulländern, in denen alles mögliche studiert wird und meint es hat einen "Akademikermangel" - das ist draußen einfach eine andere Kultur - mehr nicht - in manchen Ländern sind nunmal alles students an der Uni - selbst Köche, Gärtner und Friseure.
und wer meint in DE man könne das ja als Geldruckmaschine nachher akademisieren, der irrt: nein, es ist bei vielen kein Geld mehr vorhanden,, um dafür zu zahlen! In DE steigen seit 15 Jahren die Löhne kaum!
ihr versteht unter akademisch einfach was anderes als viele Länder da draußen - das ist bei denen einfach tertiäre/higher Education nach langer Schulbildung - mehr nicht.
einfach nur ein kulturelles Missverständnis. Das ist nicht Elite - das ist alles in manchen Ländern die Ausbildung.
in vielen Ländern ist duale Ausbildung nur was für Leistungsschwache oder sie bilden schulisch aus und zählen das als akademisch dazu wie Polen z.B. Euren Schülern fehlt oft nur die Oberstufe - die bleiben ewig in Sekundarstufe 2 statt tertiär. Das ist alles.
Ihr braucht nicht mehr Historiker, Biologen und Geographen die dann lange nach Arbeit suchen und nichts finden.
Seit den 1990er Jahren bis HEUTE hat die OECD immer wieder darauf hingewiesen, Deutschland soll MEHR ALLGEMEINBILDUNG in die Berufsausbildung integrieren und heutzutage hat man in den meisten Ausbildungen immer weniger davon! Mehr! nicht immer weniger!!!! Wie anderswo, z.B. in Korea etc.
auf einmal haben sie eine "Lernfelddidaktik", die die Berufsbildung ins Zentrum und alles andere an den Rand drückt in vielen Ausbildungen. Selbe Person würde im Ausland nach Fachsystematik studieren.
die Prozessorientierung die sich da manche ausgedacht haben orientiert sich allein an den betriebswirtschaftlichen Abläufen und der Beruf sollte bei ihnen unbedingt nur in Stufe 4 des EQR - mehr darf der Beruf hier oft nicht, weil es immer zum vermeintlichen Vorbildungsniveau des Azubis passen muss - wobei man in vielen Ausbildungen die Inhalte immer noch derat lässt, dass ein Hauptschüler es bestehen kann, obwohl diese immer weniger in Ausbildung integrierbar sind. Auch sitzen in vielen Ausbildungen schon 50% und mehr Abiturienten! Man versucht also absichtlich das Niveau und Standards niedriger zu halten anscheinend.
Ich stell diese Art Lernen in Frage. Das Vorbildungsniveau vieler muss erhöht werden durch längeres Lernen und dann sorgt man immer! für höhere Standards, nicht mit Absicht niedrigere!
die "rein handlungsorientierte Aus"bildung"" deckt anderswo ein minimales Segment ab. Meiner Auffassung nach Dequalifiziert man sich hier wenn man meint, man müsse hier 2/3 der Jugendlichen derart ausbilden.
diese "Lernfelddidaktik" drängt das ganze systematische Wissen in den Hintergrund. Man braucht IMMER eine Basis - was ich bisher gesehen hab ist abschreckend! Und aus dem Bereich Erzieherin hab ich auch viel negative Kritik dazu vernommen.
ihr müsst euch was anderes überlegen. Man muss es nach oben heben, nicht ständig nach unten anpassen. Religion und Sozialkunde kann man auch nicht in KFZ-Mechanik "einbauen" und denjenigen nur noch auf Beruf dressieren! Es ist ein ganzer Mensch!Nicht nur Berufstätiger! - das ist Verdummung. Mehr Allgemeinbildung wurde gesagt! Nicht immer weniger!!
überlegt euch was vernünftiges! Es bilden momentan eh nur noch 23% aller Firmen aus (Stand 2010). Hauptschüler haben oft überall verloren und ihr müsst auf der anderen Seite auch keine Akademikerschwemme in zu wenigen Fächern produzieren. Ihr braucht kein Übergangssystem in dem man keinen Abschluss erhält und auch keine Ausbildungsbausteine die dequalifizieren, jemand nur auf einen Handgriff dressiern und Löhne drücken und Mio. Fördermittel verschwenden an Gierhammel, die das große Geschäft wittern.
einen Teil kann man schulisch besser selber ausbilden mit echten Abschluss und auch den andren Teil kann man nach oben heben, wenn es anderswo so üblich ist - nur zahlen könnnen viele nunmal das halt nicht - Bildung ist immer staatliche Aufgabe.
Hochschule
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