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Studienanfängerzahl in der Elektro- und Informationstechnik steigt deutlich

VDE: Noch immer keine Trendwende

03.12.2009 

(redaktion/pm) Nach dem vorläufigen Bericht des Statistischen Bundesamtes haben sich 2009 an deutschen Hochschulen im Fach Elektrotechnik und Informationstechnik 8,9 Prozent mehr Studienanfänger eingeschrieben als im Vorjahresvergleich. Dies ist die größte Zunahme an Studienanfängern seit 2000. An Universitäten war der Anstieg mit zehn Prozent etwas stärker als an Fachhochschulen. Eine Trendwende beim Interesse an Ingenieurstudiengängen sieht der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) aber noch nicht, da die Zahl der Abiturienten und die Zahl der Studienanfänger (plus sieben Prozent) insgesamt in Deutschland ebenfalls gestiegen ist.

Erfreulich: Der Anteil von Frauen im Studiengang Elektro- und Informationstechnik nimmt seit Jahren zu. "Mit derzeit zehn Prozent bewegt sich die Anzahl der Frauen allerdings immer noch auf zu niedrigem Niveau", sagt VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer.

Um mehr Frauen für die Elektro- und Informationstechnik zu gewinnen, unterstützt der VDE den nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) mit zahlreichen Initiativen, darunter mit dem Projekt "MINT-Studentinnen". Gemeinsam mit Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bietet der VDE jungen Absolventinnen eine Plattform, die sie in ihrer beruflichen Einstiegsphase unterstützt und gleichzeitig eine gezielte und bedarfsgerechte Personalpolitik ermöglicht. "Wir wollen das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft gewinnen", so Zimmer

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