Der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel, wird am Mittwoch, den 10. August 2005 um 15:00 in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, Beuthstraße 6-8 , 10117 Berlin, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Ingrid Bethke aushändigen, um ihr langjähriges Engagement für Senioren und Jugendliche zu würdigen.
Neben ihrer Arbeit mit Senioren, denen sie durch die Gründung von Gruppen zu einem eigenständigerem Leben verhalf, lag und liegt der Schwerpunkt ihres Engagements in der Jugendarbeit. Nach der Ausbildung als Entwicklungshelferin gehörte Frau Bethke zu den Mitbegründerinnen des "Förderkreises Burkina Faso", deren stellvertretende Vorsitzende sie vom Gründungsjahr 1992 bis 2001 war. Reisen von Jugendlichen, die Frau Bethke plante und koordinierte, begleitete sie oftmals persönlich. Mit Projekten, die vor Ort Selbsthilfegruppen unterstützen, sowie mit Bildungs- und Informationsveranstaltungen, leistet Frau Bethke nicht nur einen Beitrag zu den deutsch-burkinischen Beziehungen, sie hilft Menschen zu überleben und gibt damit vielen verlorene Hoffnung wieder. Auch im 1985 gegründeten Deutsch-Französischen-Freundeskreis Dourou e.V. (DFFD), deren Vorsitzende sie bis heute ist, unterstützt Frau Bethke die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Projekten, die sich in erster Linie den Problemen von Frauen und Mädchen annehmen. Zuletzt unterstützte der Verein eine Frauenkooperative mit 226 Mitgliedern. Neben Aufklärungs- und Alphabetisierungskursen, ermöglichen ein Trinkwasserzugang und Werkzeuge ein unabhängigeres Leben.
Neben dem Ritterkreuz des Nationalordens, der ihr bereits 1999 vom Präsidenten von Burkina Faso verliehen wurde, würdigt das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ihr kontinuierliches Engagement für Menschen mit ungleich schwierigeren sozialen sowie kulturellen Problemen.
Staatssekretär Thomas Härtel: "Sie war und ist immer noch für viele Jugendliche ein Vorbild, da sie mit persönlichem Einsatz, Ausdauer und Tatkraft, Menschen mit ungleich schwierigeren sozialen und kulturellen Problemen hilft."