Thüringer Kultusministerium
Kultusstaatssekretär Eberhardt diskutiert beim Schülerparlament des Landtages Themen, die Schüler bewegen
Mehr zu: Handy in der Schule, Rauchverbot, Schulkleidung, ThüringenAm 20. September 2006 findet im Thüringer Landtag das 3. Schülerparlament statt. Schülerinnen und Schüler aus ganz Thüringen nehmen die Plätze der gewählten Volksvertreter ein und gestalten an diesem Tag Politik von Schülern für Schüler. Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) wird morgen an der Plenarsitzung des Schülerparlaments teilnehmen.
Zeit: Mittwoch, 20. September 2006, 15 Uhr
Ort: Erfurt, Plenarsaal des Thüringer Landtages
Auf der Tagesordnung stehen Themen, die Schüler bewegen: Rauchverbot an Schulen im Freistaat Thüringen, Handy-Verbot an Thüringer Schulen und Einführung einer einheitlichen Schuluniform an Thüringer Schulen. Zu diesen Schwerpunkten werden die jungen "Abgeordneten" parlamentarische Initiativen formulieren, darüber beraten, Debatten führen und Beschlüsse fassen. Jedes der drei Themen wird in jeweils einem von den Schülern gebildeten Ausschuss vorbereitet.
Die Schülerinnen und Schüler konnten bereits erste Eindrücke von der Arbeit des Thüringer Landtages sammeln. So wurde bei einem Besuch des Parlaments an den Schulunterricht angeknüpft und Fragen wie: was heißt Fraktion, wie sieht die Arbeit eines Abgeordneten aus und wie kommen die Entscheidungen zustande, beantwortet. Beim Besuch einer Plenarsitzung konnten die Schülerinnen und Schüler Abgeordneten über die Schulter schauen, ehe sie morgen die Rollen tauschen werden.
Im Spiegel des Thüringer Landtages gibt es ebenfalls drei Fraktionen: Die Klinsmänner (die Schüler, die durch Abgeordnete der CDU-Fraktion benannt wurden), Left Side (die Schüler, die durch Abgeordnete der Fraktion der Linkspartei benannt wurden) und Junge Alternative Spezialdemokraten (die Schüler, die durch Abgeordnete der SPD-Fraktion benannt wurden).
Das Schülerparlament am 20.September beginnt mit Fraktionssitzungen. Anschließend werden im Plenum der Landtagspräsident und zwei Stellvertreter gewählt. In den Ausschusssitzungen wird die Plenarsitzung inhaltlich vorbereitet.
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