Jugendminister für weitergehendes Verbot gewaltverherrlichender Computerspiele
Mehr zu: Brandenburg, Gewalt in der Schule, Killerspiele, SchuleJugendminister Holger Rupprecht setzt sich für ein weitergehendes Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen ein, wenn es rechtlich möglich ist.
„Bereits der Amoklauf in Erfurt vor vier Jahren hat gezeigt, welche verheerenden Auswirkungen solche virtuellen Killerspiele auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben können: Sie können Heranwachsende in die Isolation treiben und Hemmschwellen beim Ausleben von Aggressionen drastisch heruntersetzen.“
Der Jugendminister warnt jedoch davor, dass Gesetzesverschärfungen alleine keinesfalls ausreichen, um solche Vorfälle wie den jüngsten Amoklauf eines Schülers im nordrhein-westfälischen Emsdetten zu verhindern. „Die Verhinderung solcher Vorfälle geht nicht ohne die Eltern: Sie müssen darauf achten, dass ihre Kinder und Jugendlichen nur Zugriff auf altersgemäße Filme und Computerspiele haben und sie müssen ihre Kinder zu selbstbewussten und verantwortlich handelnden Menschen erziehen.“
Außerdem fordert der Jugendminister die Ordnungsämter auf, ihrer Pflicht nachzukommen und zu kontrollieren, dass die bereits bestehenden Altersbeschränkungen etwa beim Verleih von Computerspielen eingehalten werden.
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