Hessisches Kultusministerium
Das Hessische Kultusministerium weist nach Prüfung des Sachverhalts den in einer Pressemitteilung des „Zentrums für Wissenschaft und kritisches Denken der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)“ vom 7. Dezember 2006 erhobenen Vorwurf pädagogischer Quacksalberei energisch zurück: „Hier wird der Hessischen Kultusministerin grundlos vorgeworfen, esoterisch-okkultistischen Lehren Vorschub zu leisten.“, kritisierte Christian Boergen, Sprecher des Hessischen Kultusministeriums, heute in Wiesbaden die GWUP-Erklärung.
Nach Berichten des Staatliches Schulamts (SSA) für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg könne als sicher unterstellt werden, dass die vom „Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken“ erhobenen Vorwürfe, im SSA Weilburg würden parapsychologischer Methoden angewandt, gegenstandslos sind.
Richtig ist nach Angaben des Ministeriumssprechers vielmehr, dass im Bereich des Neurolinguistischen Programmierens verwendete motorische Übungen ohne jeglichen parapsychologischen Hintergrund lediglich als solche eingesetzt werden: „Dies gilt auch für die bis Ende vergangenen Schuljahres im SSA Weilburg tätige Abteilung für Neurophysiologische Kindesentwicklung (ANKe), die ebenfalls nur bestimmte motopädagogische Übungen genutzt hat, wie sie auch aus der Edukinestetik bekannt sind – ohne allerdings einen Bezug zur Edukinestetik herzustellen.“
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