Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Raus aus dem Hörsaal! Rein in die Wirtschaft! - Studierende entwerfen Plakate für Sachsen und die fit GmbH
Gemeinsame Pressemitteilung des Instituts für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden und der Sächsischen Staatskanzlei
Mehr zu: Sachsen, HochschuleJeder Studierende der TU Dresden erhofft sich, einen interessanten Arbeitsplatz für seine kreativen Fähigkeiten zu finden. Die Studierenden des ersten Bachelor-Studienganges „Medienforschung/Medienpraxis“ des Instituts für Kommunikationswissenschaft (IfK) der TU Dresden hatten im Rahmen eines Lehrauftrags an Rüdiger W. Storim, Geschäftsführer der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, schon während des Studiums die Gelegenheit, ihr Können auf diesem Gebiet unter Beweis zu stellen.
„Ziel war es, innerhalb von vier Wochen unter realen Marktbedingungen eine Plakatkampagne für Sachsen bzw. für ein neues Produkt der fit GmbH zu erstellen“, so Stefanie Sehm, eine der teilnehmenden Studentinnen. „Viele kreative Ideen waren gefragt und am Ende bündelte sich alles in der Abschlusspräsentation vor dem Kunden“, erzählt Kommilitonin Lisa Schuldt weiter.
Dass die Ergebnisse sich sehen lassen können, zeigt nicht zuletzt die Zufriedenheit der Partner, die für eine möglichst realitätsnahe Umsetzung an dem Projekt mitgewirkt haben: „Ich bin begeistert, mit wie viel Kreativität, Scharfsinn und jugendlichem Engagement die Studierenden das Konzept }Helle Köpfe für Sachsen} umgesetzt haben. Das Ideen-Feuerwerk der Studierenden beweist, dass es bereits viele helle Köpfe in Sachsen gibt. Der Zukunft können wir also zuversichtlich entgegen sehen.“ so das Fazit von Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Hermann Winkler. Nicht weniger erfreut, zeigt sich Markus Jahnke, Produktmanager bei der fit GmbH: "Die Arbeit der Studenten ist absolut vergleichbar mit der einer professionellen Werbeagentur. Kreativität und Präsentationstalent haben uns tief beeindruckt. Herausgekommen sind tolle Ideen rund um das Thema fit Power Tabs 6in1 - Nie wieder auspacken dank wasserlöslicher Folie".
Auch von Seiten ihres Professors Wolfgang Donsbach ernteten die Studenten Lob. „Die Ergebnisse sind mehr als professionell zu nennen. Sie könnten mit ihrem Witz und ihrer technischen Umsetzung jeden Werbepreis gewinnen.“ Donsbach zeigt auf, dass das IfK der TU Dresden generell viel Wert auf praktische Erfahrungen bereits im Studium legt. „Solche Veranstaltungen wie die von Herrn Storim werden bei uns auch im Bereich Journalismus, PR und Mediaforschung regelmäßig angeboten. Ab dem Winter-Semester 2007 wird es sogar einen eigenen Masterstudiengang }Angewandte Medienforschung} geben.“
Rüdiger W. Storim, Geschäftsführer der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und Dozent für dieses Projekt macht die Arbeit mit den Studenten sichtlich Spaß. „Wir wurden bisher noch nie enttäuscht. Die Hochschüler entwickeln eine Leidenschaft für ihre Projekte, die einen anstecken kann“, berichtet er. Natürlich sollen die Ideen der Studierenden nicht nur für die Augen der Auftraggeber und Dozenten bestimmt sein. Jedes der beiden Siegerplakate wird in 100-facher Ausführung vom 23.01. bis zum 01.02.2007 in einer Größe von jeweils 9m² an den verschiedensten Stellen in Dresden zu sehen sein. Daneben werden alle eingereichten Plakate am 26.01.2007 zum Neujahrsempfang in der Sächsischen Staatskanzlei ausgestellt.
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