LEV-Grundschulen fordert Messungen an Schulen, in denen funkvernetzte Datenverarbeitung (WLAN) zum Einsatz kommt
Mehr zu: Elternarbeit, Gesundheit, Informatik, Saarland, SchuleViele Eltern haben Angst, dass bei funkvernetzten Computern an den Schulen ihre Kinder wegen der Strahlung gesundheitliche Schäden erleiden.
Die Erkenntnisse einer Mobilfunk-Anhörung im Umweltausschuss bewirkten, dass der bayrische Landtag sich nun gegen WLAN-Technologie in Klassenzimmern ausgesprochen hat. Das bayrische Parlament empfiehlt, auf kabelgebundene Netzwerke zurückzugreifen. Abgeordnete aller Fraktionen betonten, man müsse mögliche Schäden in einer frühen Lebensphase vermeiden.
Auch die Zeitung "Öko-Test" veröffentlichte eine Empfehlung, wonach in Schulen und Kindergärten auf WLAN verzichtet werden sollte, da Kinder vermutlich besonders sensibel auf gepulste Strahlung reagieren. Diese gepulste Strahlung entsteht auch in unmittelbarer Nähe von Mobilfunkantennen und Handys.
Funkvernetzte Datenverarbeitung sei zwar billiger, aber der Kostenfaktor darf nach Ansicht der Landeselternvertretung (LEV) Grundschulen in Anbetracht der Gesundheit der Kinder keine Rolle spielen.
Da in Sachen WLAN an Schulen noch vieles unausgegoren ist, fordert der Vorsitzende der Gesamtlandeselternvertretung und der LEV-Grundschulen, Jörg Dammann, Messungen in denjenigen saarländischen Schulen, in denen WLAN benutzt wird. Schließlich, so Dammann, müssten auch die Eltern über das Schulforum zu dieser Problematik einbezogen werden.
Zugleich erneuert die LEV-Grundschulen ihre Forderung, Mobilfunkantennen in der näheren Umgebung von Grundschulen und Kindergärten zu entfernen.
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