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Schavan: Ein Prozent der Absolventen soll ein Stipendium erhalten

Begabtenförderung für berufliche Bildung ist wichtig für die Karriere

Mehr zu: Schavan, Stipendien, Weiterbildung, Berufliche Bildung
Berlin, 19.06.2007 -

Die Begabtenförderung für die berufliche Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt besonders talentierte junge Fachkräfte, die sich für eine "Karriere mit Lehre" entscheiden. "Dieses Signal ist bei der Zielgruppe angekommen. Das Programm wird verstärkt genutzt", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin.

Bis zum Ende der Legislaturperiode sollen es noch mehr werden. "Wir wollen, dass ein Prozent aller Absolventinnen und Absolventen eines Ausbildungsjahrgangs ein Stipendium erhält. Dafür werden wir zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen", sagte Schavan. Das bedeutet mehr als 5.000 Neustipendiatinnen und Neustipendiaten pro Jahr.

Im Jahr 2006 haben 4.500 junge Leute eine Stipendienzusage erhalten. Damit wurden über 0,8 Prozent eines Ausbildungsjahrgangs in das Stipendienprogramm aufgenommen. Insgesamt 67.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden in den vergangenen 15 Jahren über das Programm unterstützt. Das Ministerium stellte dafür mehr als 200 Millionen Euro zur Verfügung und steigerte seinen Haushalt von 14,6 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 16,9 Millionen Euro im Jahr 2007.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Begabtenförderung für berufliche Bildung erhalten maximal drei Jahre lang Zuschüsse von jährlich bis zu 1.700 Euro für ihre Weiterbildung. Damit können sie nach eigener Wahl fachbezogene, fachübergreifende oder persönlichkeitsbildende Maßnahmen finanzieren. Wie effektiv diese Förderung ist, belegt eine regelmäßig im Auftrag des BMBF durchgeführte Effizienzuntersuchung. Sie ergibt, dass neun von zehn Geförderten sich durch die Weiterbildungen in ihrer beruflichen Tätigkeit oder Position verbessert haben.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.begabtenfoerderung.de.

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