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Lehrer wehren sich gegen Gewaltangriffe

Mehr zu: Gewalt in der Schule, Prävention, Schulentwicklung, Schule
Berlin, 20.06.2007 -

Weil Lehrerinnen und Lehrer zu Freiwild geworden seien, würden sie sich jetzt öffentlich wehren, unterstrich der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger im Topthema des heutigen ZDF Morgenmagazins.

Kolleginnen und Kollegen würden die vermehrten Gewaltangriffe auf ihre Person nicht mehr verschweigen und damit die Angst vor einem Autoritätsverlust überwinden. Eckinger betonte, dass Gewalt in verbaler, körperlicher und virtueller Form gegen Lehrerinnen und Lehrer alle Schularten betreffe.

Der VBE setzt sich für eine Präventionsinitiative "Gewalt darf keine Schule machen" und in diesem Rahmen für eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Polizei ein. VBE-Bundesvorsitzender Eckinger bekräftigt: "Im Sinne einer vernetzten Gewaltprävention müssen Schule und Polizei mehr als bisher Partner werden, um Gewalt einzudämmen. Präventiv- und Sicherheitskonzepte müssen fester Bestandteil der Schulentwicklung sein." VBE und Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hatten diese Initiative im Februar 2005 gestartet.

Mit Blick auf die zunehmende Gewalt gegen Lehrerinnen und Lehrer im Internet fordert Eckinger einen "Internet-Knigge" für die Netzbetreiber und konsequente juristische Verfolgung virtuellen Lehrermobbings.

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