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Mut zur Lücke: Die Englischkenntnisse der Deutschen

Mehr zu: Deutschland, E-Learning, Fremdsprachen, Statistik, Weiterbildung, Schule, Hochschule
Hamburg, 03.07.2007 -

Beinahe jeder zweite Deutsche beherrscht die englische Sprache nach eigener Einschätzung nur schlecht. So lautet ein Ergebnis der EX-word Studie, die forsa im Auftrag des Elektronikherstellers CASIO durchgeführt hat. Trotzdem reden fast alle gern auf Englisch mit.

In der globalisierten Welt sind Englischkenntnisse unerlässlich. Fast jede Stellenanzeige fordert heute Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache. Aber wie sattelfest sind die Deutschen in Englisch wirklich? Dieser Frage ging das Meinungsforschungsinstitut forsa in der aktuellen EX-word-Studie im Auftrag von CASIO nach. Insgesamt 1.006 Befragte zwischen 14 und 65 Jahren gaben im April 2007 Auskunft zu ihren Stärken und Schwächen in dieser Fremdsprache. Das Ergebnis überrascht: 46 Prozent der Befragten halten ihre eigenen Englischkenntnisse für eher schlecht beziehungsweise sehr schlecht, oder sie beherrschen die Fremdsprache gar nicht. Nur jeder Fünfte hält die eigenen Kenntnisse für gut oder sehr gut. Insbesondere mit der Grammatik stehen viele auf Kriegsfuß: 49 Prozent bewerten sich mit schlecht bzw. sehr schlecht. Positiv: Beim Verstehen gibt es kaum Probleme. 87 Prozent gaben an, mindestens zufrieden stellend Englisch zu verstehen. "Grammatikkompetenz im Sinne traditioneller Einsetzübungen wird oft überbewertet. Viel wichtiger als sicheres Lückenausfüllen sind kommunikative Kenntnisse, die ein gutes sprachliches Miteinander im Sinne von 'verstehen und sich verständlich machen' ermöglichen", erläutert Dr. Mario Oesterreicher, Leiter der Fremdsprachenausbildung Nürnberg am Sprachenzentrum der Universität Erlangen-Nürnberg.

Wer wagt, gewinnt

Allen Lücken zum Trotz: Nur neun Prozent der Befragten setzen alles daran, Situationen zu vermeiden, in denen sie Englisch sprechen müssen. Ihnen stehen 77 Prozent gegenüber, die die Herausforderung annehmen oder sogar gern jede Sprechsituation zum Üben nutzen. Die Studie bestätigt: Übung macht den Meister - oder stärkt zumindest das Selbstbewusstsein. Je intensiver die Befragten ihre Sprachkenntnisse im Alltag einsetzten, desto besser stuften sie sich selbst auch ein. Über die Hälfte (55 Prozent) derjenigen, die die eigenen Kenntnisse als gut oder sehr gut einschätzten, wenden die Fremdsprache mehrmals pro Woche an. "Die Ergebnisse zeigen: Lernen und Alltag lassen sich immer weniger trennen", sagt Günter Riegerl, Product Manager für elektronische Wörterbücher bei CASIO. "Deswegen werden mobile Lerntechnologien wie zum Beispiel elektronische Wörterbücher in Zukunft noch wichtiger werden. Denn egal, wo Leben und Lernen stattfinden, man kann die Geräte einfach mitnehmen."

Englisch in Deutschland immer wichtiger

Längst sind Englischkenntnisse nicht mehr nur im Ausland gefragt. 49 Prozent der Befragten verwenden Englisch in Ausbildung oder Beruf mindestens einmal im Monat. Für 31 Prozent steht die Fremdsprache sogar mehrmals pro Woche auf dem Programm. Dagegen kommt nur noch gut jeder Dritte (38 Prozent) in Ausbildung oder Beruf ganz ohne Englisch aus. Die wichtigste Tätigkeit, bei der die Befragten ihre Sprachkenntnisse mindestens einmal im Monat einsetzen ist das Surfen im Internet (50 Prozent), gefolgt vom Verfassen von Texten, Briefen oder E-Mails (34 Prozent) - die modernen Kommunikationstechnologien spielen also beim Englischlernen eine wichtige Rolle. An welchem Ort in Deutschland jemand die Fremdsprache einsetzt, fällt dagegen kaum ins Gewicht: 17 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung haben Ost und West zumindest fremdsprachlich zusammengefunden. 55 Prozent der Befragten aus den alten Bundesländern und 50 Prozent in den neuen Bundesländern schätzen die eigenen Englischkenntnisse als zumindest zufrieden stellend ein. Allerdings hat in den neuen Ländern die Bedeutung der Fremdsprache stärker zugenommen: 66 Prozent der befragten Ostdeutschen geben an, dass Englisch für sie heute wichtiger sei als vor fünf Jahren. Im Westen ist dieser Anteil deutlich geringer (55 Prozent), aber auch hier geht der Trend zu einer größeren Bedeutung der Fremdsprache.

Englische Übersetzungspannen im Alltag - die Aktion "Freaky Phrases"

Aus Fehlern lernt man oft am besten - vor allem, wenn sie unfreiwillig komisch sind: Übersetzungspannen wie "Hunde anleinen! Dogs online!" passieren selten zweimal. Mit der Aktion "Freaky Phrases" macht CASIO humorvoll auf die Stolperfallen aufmerksam, die auf Fremdsprachenlerner warten: Noch bis zum 13. August 2007 können Besucher der Website www.ex-word.de/freaky_phrases/ Funde von lustigen Übersetzungsfehlen als Foto oder Text hochladen. Unter allen Teilnehmern verlost CASIO drei elektronische Wörterbücher.

Die vollständige Studie und das Gewinnspiel unter: www.ex-word.de/freaky_phrases/

Pressekontakt zu dieser Meldung

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Alexandra Mankarios
Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation
Stresemannstraße 374, 22761 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 890 696-16, Fax: +49 (0)40 890 696-20
E-Mail:

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