VBE: Kindererziehung durch die Familie wieder als wertvoll und erstrebenswert anerkennen
Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungschancen, Elternarbeit, Rabe, SchuleEs sei gut, so der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, Rudolf Karg (Karlsruhe), dass in der vom Christlichen Hilfswerk World-Vision vorgestellten Kinderstudie mit dem Vorurteil aufgeräumt werde, dass Kinder, bei denen Vater und Mutter berufstätig sind, von Rabeneltern erzogen werden. Es komme In der Tat nicht nur auf die Quantität der Eltern-Kind-Beziehung an, sondern besonders auf die Qualität. Wenn sich aber eine Mutter ausschließlich aus finanziellen Gründen gezwungen sehe, berufstätig zu sein, laufe in der Familienpolitik einiges schief, behauptet der VBE-Landeschef.
Kinderkrippen, Horte und Ganztagesschulen seien heute zweifellos notwendig. Sie sollten jedoch in erster Linie subsidiär angeboten werden, heißt es von Seiten des VBE. Erstrebenswerte Standardeinrichtungen für alle dürften sie im Interesse der Kinder auf keinen Fall werden. Der VBE kritisiert ferner, dass aus Berlin und Stuttgart die familienpolitische Marschrichtung vorgegeben werde, der Großteil der immensen Folgekosten bei der Umsetzung dieser Vorgaben jedoch an den Städten und Kommunen hängen bleibe, von denen die meisten schon jetzt nicht mehr wüssten, woher sie das Geld für die immer neuen Pflichtaufgaben nehmen sollen.
Das konsequente Delegieren der Betreuung und Erziehung von Kindern an staatliche Institutionen stärke weder Familie noch Gesellschaft, sondern schwäche beide auf Dauer, behauptet der VBE-Vorsitzende. Sinnvoller als das Geld jetzt nur noch in Kinderhorte und Ganztagesschulen zu pumpen, wäre es, Alleinerziehenden und Familien gezielt direkt zu helfen, damit diese den originären Erziehungs- und Betreuungsauftrag eigenverantwortlich wahrnehmen können. Erst wenn das nicht möglich sei, dürften staatliche Institutionen unterstützend wirken. Kinder in den Familien zu erziehen, müsse wieder als eine für die Gesellschaft wichtige und wertvolle Aufgabe anerkannt werden. Auf keinen Fall dürfe der ideologische Streit zwischen "Frauen an den Herd" und "Frauen in den Beruf" auf den Schultern und zu Lasten der Kinder ausgefochten werden.
Ansprechpartner
Hochschule
Elixiere der Exzellenz
25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback