Als ein pädagogisch unbedingt notwendiger Schritt, der möglichst bald umgesetzt werden muss und nicht an mangelnden Finanzmitteln scheitern darf, bezeichnet der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) die Überlegungen von Kultusminister Busemann gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Klassengrößen zu senken.
"Klassengrößen von 32 oder gar 33 Schülerinnen und Schülern in Realschulen und Gymnasien sind unpädagogisch und erschweren das Lernen ungemein", so Christine Lange, stellvertretende VDR-Landesvorsitzende. Durch zurückgehende Schülerzahlen frei werdende Mittel müssen dazu genutzt werden, die Lern- und Arbeitsbedingungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu verbessern. Das ist eine lohnende Investition in die Zukunft.
"Wer die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ernsthaft betreiben will, muss auch die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Die Klassengrößen müssen daher spürbar gesenkt werden, Kleckern hilft nicht", so Lange abschließend.
Manfred Busch
Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen e.V.
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