Deutscher Philologenverband (DPhV)
Gute PISA-und IGLU-Ergebnisse: Beweis für Reformfähigkeit der deutschen Schulen
Mehr zu: Deutschland, IGLU-Studie, Lehrermangel, PISA (Studie), Schulstruktur, Unterrichtsversorgung, SchuleAls "sehr gute Nachricht" und "Beweis für die Innovationskraft und Reformfähigkeit" deutscher Schulen hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Heinz-Peter Meidinger, die bekannt gewordenen Ergebnisse der Bildungsstudien IGLU 2006 und PISA 2006 bezeichnet.
Er nannte es bemerkenswert, dass sowohl bei der Grundschulstudie IGLU 2006 (Platz 11 von 45) als auch bei PISA 2006 (Platz 13 von 57) deutsche Schüler im Ranking nunmehr in das beste Viertel vorgestoßen seien.
"Nach der signifikanten Verbesserung von PISA 2000 zu PISA 2003 und der aktuellen nochmaligen Steigerung bei PISA 2006 kann wohl nunmehr von einem sehr positiven Trend gesprochen werden. Besonders bei den Naturwissenschaften machen sich die Anstrengungen zu einer Intensivierung des Unterrichts an allen Schularten leistungssteigernd bemerkbar. Dies ist umso höher zu bewerten, als es gerade die naturwissenschaftlichen Fächer sind, wo an vielen Schulen starker Lehrermangel herrscht", sagte Heinz-Peter Meidinger
Der DPhV-Vorsitzende hob hervor, dass die neuen Ergebnisse all jene Lügen strafen, die entweder das gegliederte Schulwesen für reformunfähig erklärten oder ein Versagen der weiterführenden Schularten behaupteten.
Abschließend sagte er: "Natürlich müssen wir uns die Ergebnisse noch im Detail ansehen. Vor allem die Kinder aus so genannten bildungsfernen Schichten müssen noch besser ins Schulsystem integriert werden. Aber insgesamt braucht sich Deutschland im internationalen Vergleich nicht mehr zu verstecken! Das heißt aber nicht, dass wir bei unseren Reformanstrengungen nachlassen dürfen."
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