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Unionsgeführte Länder begrüßen gutes Deutschlandergebnis der IGLU-Studie

"CDU/CSU-geführte Länder: "Anstrengungen lohnen sich - Leistung der Länder und der Schulen zahlen sich für Schüler aus"

Mehr zu: Deutschland, Hessen, IGLU-Studie, Sprachförderung, Schule
Wiesbaden, 29.11.2007 -

"Die positiven Ergebnisse der IGLU-Studie zeigen, dass sich die anstrengende Reformarbeit in den deutschen Schulen und Ministerien nach TIMSS, IGLU und PISA gelohnt hat", begrüßte die Hessische Kultusministerin Karin Wolff, in ihrer Funktion als Koordinatorin der CDU/CSU-geführten Länder die heutige Veröffentlichung der Bildungsstudie IGLU 2006. Nicht in allen Bereichen seien Verbesserungen so schnell möglich wie in der Grundschule, doch seien die heute veröffentlichten Resultate ermutigend. Höhere Leistungen sowohl im oberen Bereich als auch besonders im unteren und eine geringere Streubreite zwischen den Besten und den Schwächsten, eine größere Leselust der Kinder, weniger Risikoschüler, bessere Ergebnisse für Migranten – all das könne sich sehen lassen. Offenbar sei es den Schulen gelungen, durch die tägliche, immer besser aufeinander abgestimmte Arbeit der Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler zu Leistungssteigerungen zu führen. "Dafür schulden wir den Schulen und den Lehrkräften großen Dank", betonte Wolff. Im Bereich der oberen Kompetenzstufen müssten sie sich allerdings noch ins Zeug legen; da "wir bei der Förderung der Leistungsstärksten Deutschlands Potenziale noch nicht voll ausschöpfen", so die Koordinatorin.

Die Anstrengungen vieler Länder im Bereich der Sprachförderung von Migranten, der Leseförderung oder der frühkindlichen Förderung zahlten sich nun in einem ersten Schritt aus. "Wir wissen, dass wir den Schulen einige Anstrengung zugemutet haben, aber wir sehen auch gemeinsam den Erfolg für jedes einzelne Kind", unterstrich die Hessische Kultusministerin. Die Tatsache, dass gerade im unteren Bereich die Leistungen massiv besser geworden seien, zeige den Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Gute Konzepte würden mit aller Konsequenz weitergeführt, um den Weg fortzusetzen.

Was die Empfehlungen für die weiterführenden Schulen angehe, werde man die Länderergebnisse abwarten müssen. Eine Schulempfehlung basiere schließlich auch nicht nur auf den Deutschnoten. Die IGLU-Daten zeigten auch, dass die Masse der Empfehlungen zutreffe - was beweise, dass es keine bessere Empfehlung als die von Lehrern gibt, allerdings gebe es einen Überlappungsbereich. Klar sei aber, dass frühe diagnostische Instrumente wie Orientierungsarbeiten greifen müssten. Das Übergangsverhalten von der Grundschule in die weiterführende Schule sei in einer Zeit mangelnder Ausbildungsplätze auch ein gesellschaftliches, nicht nur ein schulisches Problem; immer mehr Eltern sähen im Gymnasium ein Garant auf einen Ausbildungsplatz. Allerdings wiesen alle Daten in den Ländern darauf hin, dass die Anschlussfähigkeit stark verbessert worden sei. Beachtliche Anteile der Studienanfänger kämen mittlerweile nicht mehr direkt aus dem Gymnasium.

Man werde mit den Reformanstrengungen und deren Nachhaltigkeit nicht nachlassen dürfen. "Was mit Ländern geschieht, die sich auf ihren Lorbeeren ausruhen, kann in der IGLU-Tabelle nachgelesen werden", betonte die Koordinatorin der CDU/CSU-geführten Länder.

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