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Pressemeldung von: LandesschülerInnenvertretung NRW

"Zweigliedrigkeit ist noch schlimmer"

Düsseldorf, 07.12.2007

Die LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW kritisierte die spontanen Forderungen der FDP-Spitze nach einem zweigliedrigen Schulsystem. "So entsteht das Gymnasium und eine ´Restschule´", kommentierte Horst Wenzel (19) aus dem Landesvorstand der LSV NRW den Vorschlag. "Es gibt dann noch weniger Durchlässigkeit zwischen den Schulformen", erklärte der Landesschülervertreter in einer Stellungnahme.

Die Schülervertretungen fordern stattdessen die Einführung von Integrativen Ganztagsschulen als Regelfall. "Die eine Schule für Alle ist die einzige, die echte Chancengleichheit bietet", so Wenzel. Das Lernen in heterogenen Gruppen sei nahezu überall im Ausland üblich und funktioniere dort besser als der veraltete selektierende Begabungsbegriff, der in Deutschland vorherrsche. Die Schülerinnen und Schüler hoffen nun, dass sich die CDU/FDP-Koalition endlich gemeinsam diesem Thema der sozialen Ungleichheit im Schulsystem stellt, denn die Zustände würden immer schlimmer.


Zur Veröffentlichung freigegeben - LandesschülerInnenvertretung NRW / bildungsklick.de


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