Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW
Keine Senkung des Abitur-Niveaus durch schlankere Lehrpläne der Unter- und Mittelstufe
Mehr zu: G8, Nordrhein-Westfalen, SchuleDie Behauptung, das Schulministerium senke das Niveau des Abiturwissens, ist falsch. Es ist vielmehr so, dass bereits seit dem 1. August 2007 eine generelle Verschlankung der Lehrpläne für die Sekundarstufe I im Zuge der Schulzeitverkürzung stattgefunden hat und den Schulen bekannt ist.
Die Informationen dazu sind seit einiger Zeit auch auf der Startseite der Homepage des Schulministeriums nachzulesen (www.schulministerium.nrw.de). Ein Teil des Unterrichtsstoffes ist in die Oberstufe verlagert; dabei wurden insbesondere frühere Dopplungen in Mittel- und Oberstufe beseitigt.
An der Arbeit an den Kernlehrplänen waren wie üblich Lehrplan-Kommissionen erfahrener Gymnasialpädagogen beteiligt. Vor Veröffentlichung erfolgte eine Beteiligung der Lehrer- und Elternverbände. Die solide durchdachte Verschlankung der Stoff-Fülle ist seit langem bekannt und trifft in den Gymnasien des Landes durchweg auf ein positives Echo.
"Es ist das Ziel, den immens detailreichen Lernstoff auf das Wesentliche zu reduzieren. Die Halbwertzeit des Wissens ändert sich, die Schülerinnen und Schüler benötigen überfachliche Kompetenzen. Damit wird das Niveau des Abiturwissens jedoch weder gesenkt noch in Frage gestellt. Die Lehrpläne geben den Pädagogen die notwendigen Freiräume, die Inhalte unterrichtsgerecht zu wählen," sagte Schulministerin Barbara Sommer.
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