Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen
Start des Schulwettbewerbs "Starke Schule" in Bremen
"Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen"
Mehr zu: Ausbildungsreife, Berufsberatung, Berufsorientierung, Bremen, Deutschland, Förderschule, Hauptschule, Hauptschulpreis, Oberschule, Realschule, Regelschule, Schulprojekte, Stiftungen, Wettbewerbe, Schule8.000 Schulen können sich bundesweit bewerben / Hertie-Stiftung, Bundesagentur für Arbeit, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Deutsche Bank Stiftung schreiben den Schulwettbewerb aus
Viele Schulen, die ihre Schüler auf den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss vorbereiten, leisten hervorragende Arbeit in einem oft sehr schwierigen Umfeld. "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" möchte pädagogische Spitzenleistungen auszeichnen und Schulen bei der Qualifizierung ihrer Schüler für die Ausbildungsreife unterstützen. Die Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung schreiben gemeinsam den Wettbewerb aus. Bundesweit sind insgesamt rund 8.000 Hauptschulen und je nach Bundesland auch teilintegrierte und integrierte Schulformen (wie z.B. Oberschulen oder Regelschulen) sowie Förderschulen aufgerufen, sich zu bewerben.
Den drei Bundessiegern überreicht Bundespräsident Horst Köhler die Preise im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Mai nächsten Jahres. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 220.000 € vergeben, darunter Einzelpreise für Schulen zwischen 2.000 € und 20.000 €. Bis zum 30. Mai 2008 können Schulen unter www.StarkeSchule.ghst.de ihre Teilnahme anmelden. Für die Abgabe der vollständigen Bewerbungsunterlagen haben sie dann noch Zeit bis zum 12. September 2008.
"Rund ein Drittel der Jugendlichen verlassen die Schule mit einem Hauptschulabschluss. Wir möchten mit unserem Wettbewerb diejenigen Schulen finden, die diese Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufswelt vorbereiten – jenseits aller Schulform-Debatten", so Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Wettbewerbspartner.
Es ist bereits die sechste Ausschreibung des Wettbewerbs, der seit 1999 als Hauptschulpreis alle zwei Jahre durchgeführt wurde. In dieser Zeit hat sich Deutschlands Schullandschaft stark verändert. In vielen Bundesländern wurden Haupt- und Realschulen zusammengelegt oder neue vergleichbare Schulformen geschaffen. Der Wettbewerb trägt dieser Entwicklung Rechnung und spricht unter neuem Namen eine erweiterte Zielgruppe an: Bewerben können sich alle Hauptschulen und je nach Bundesland auch Schulen, die zum Hauptschulabschluss, zur Berufsbildungsreife oder zur Berufsreife führen.
Prämiert werden lernende und innovative Schulen, die sich systematisch mit den jeweils spezifischen lokalen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und auf Veränderungen in ihrem Umfeld aktiv reagieren – insbesondere auch in der Vernetzung mit außerschulischen Partnern. Ein besonderer Schwerpunkt des Wettbewerbs liegt auf der Förderung der Berufsorientierung und der Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
Eine unabhängige Jury vergibt zunächst bis zu drei Landespreise je Bundesland (1. Preis: 5.000 €, 2. Preis: 3.500 €, 3. Preis: 2.000 €). Die Landespreise werden durch die Kultusminister überreicht. Unter den ersten Preisträgern auf Landesebene werden anschließend die drei Bundessieger ermittelt, die Bundespräsident Horst Köhler persönlich auszeichnet. Die Bundespreise sind mit 15.000 €, 10.000 € und 5.000 € dotiert. Alle Preisträger werden zusätzlich in ein Netzwerk aufgenommen, das ihnen weitere Leistungen bietet. Neben regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen und Netzkonferenzen gehört hierzu auch die Möglichkeit, weitere finanzielle Unterstützung für eigene Schulprojekte zu erhalten.
Welche innovativen Schulkonzepte, Ideen und Projekte an Schulen bereits umgesetzt werden, zeigen die Ergebnisse der vorangegangenen Wettbewerbe. Einige davon sind gerade in Buch und Film vorgestellt worden: "Starke Schule. Aus der Praxis – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" gibt Einblicke in die erfolgreiche Arbeit der Siegerschulen des Wettbewerbs 2007 (ISBN 978-3-9808894-1-4, im Buchhandel für 15,- € erhältlich).
"Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung ausgeschrieben. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen den Wettbewerb. Auf Landesebene unterstützen die Kultusministerien den Wettbewerb.
Pressekontakt:
Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Carmen Jacobi, Referentin Information / Kommunikation, Telefon 069/660 756-155, JacobiC@ghst.de
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